Du hast keine gesetzliche Rente, und deine Firma ist dein einziger Vermögenswert fürs Alter — „ich arbeite einfach weiter" ist da kein Plan B, sondern dein einziger Plan.
Das neue Altersvorsorgedepot ersetzt die Riester-Rente - mit bis zu 540 € staatlicher Zulage pro Jahr. Und erstmals: ausdrücklich auch für Selbstständige und Freiberufler.
- Unabhängig & IHK-zertifizierte Beratung
- Persönliche Begleitung über die gesamte Laufzeit
- Selbst noch 10+ Jahre vor der eigenen Rente
Was das Altersvorsorgedepot für dich verändert
Bevor es ins Detail geht: Das sind die drei Gründe, warum sich das Altersvorsorgedepot für dich als Selbstständigen oder Selbstständige lohnt.
Unabhängig von deiner Firma
Du baust dir mit deinem Altersvorsorgedepot ein Vermögen auf, das komplett getrennt von deiner Firma wächst - dein Ruhestand hängt nicht mehr davon ab, ob und zu welchem Preis sich dein Unternehmen eines Tages verkaufen lässt.
Förderung, die dir zusteht
Der Förderatlas zeigt dir innerhalb weniger Minuten schwarz auf weiß, welche staatlichen Förderungen dir als Selbstständigem oder Selbstständiger tatsächlich zustehen - Geld, das sonst einfach liegen bleibt, weil es nie jemand für dich zusammengerechnet hat.
Ein Fahrplan statt zwei Baustellen
Ein bestehender Riester-Vertrag und ein möglicher künftiger Firmenverkauf werden in deinem Altersvorsorgedepot zu einem einzigen, steuerlich durchgerechneten Fahrplan zusammengeführt - statt zwei offenen Baustellen, die dich Geld kosten, solange du sie ignorierst.
Die pAV-Reform 2027 im Detail
Am 8. Mai 2026 hat der Bundesrat der Reform der privaten Altersvorsorge zugestimmt. Ab 01.01.2027 gelten neue Regeln für Förderung, Garantien und Produktauswahl - hier die wichtigsten Änderungen im Überblick.
Die neue Cent-je-Euro-Förderformel
Statt einer einkommensabhängigen Mindestbeitragspflicht gilt ab 2027 eine reine Beitrags-Förderung: Auf die ersten 360 € Eigenbeitrag pro Jahr gibt es 50 Cent Zulage je eingezahltem Euro, auf die nächsten Euro bis 1.800 € Eigenbeitrag noch 25 Cent je Euro.
Vier Wege in der Ansparphase - du wählst die Garantie
Ab 2027 gibt es nicht mehr nur die klassische 100-%-Beitragsgarantie. Jeder Anbieter ermöglicht vier Varianten:
Das Standardprodukt: die Eintrittskarte für jeden Anbieter
Jeder Anbieter muss ab 2027 ein einfaches Standardprodukt bereitstellen (Kooperationen sind möglich): ein Sparplan ohne Garantie, mit nur zwei zur Auswahl stehenden Fonds (eine risikoärmere und eine risikoreichere Variante, vom Anbieter vorab festgelegt), gedeckelten Effektivkosten von 1,0 % pro Jahr und einer Online-Abschlussstrecke. Perspektivisch soll zusätzlich ein Standardprodukt eines öffentlichen Trägers hinzukommen.
Mehr Menschen förderberechtigt, neuer Sonderausgabenabzug
Der Sonderausgabenabzug steigt auf maximal 1.800 € Eigenbeitrag zuzüglich Zulagen (bis zu 2.340 € für Kinderlose) - zusätzlich zur direkten Zulage, wenn der Steuervorteil höher ausfällt. Ganz neu: Auch Selbstständige und Mitglieder in Versorgungswerken (etwa angestellte Ärzte und Rechtsanwälte) werden erstmals förderberechtigt - die Zielgruppe wächst um rund 4 Millionen Menschen.
Quelle: VOLKSWOHL BUND, Webinar 'Die Reform der privaten Altersvorsorge', Stand 03.07.2026, sowie Bundesrats-Beschluss vom 08.05.2026. Alle Angaben ohne Gewähr, maßgeblich sind die finalen gesetzlichen Regelungen und Vertragsbedingungen.
Die 3 Schichten der Altersvorsorge - und wie du sie kombinierst
Bevor es um das Altersvorsorgedepot im Detail geht: Jede Altersvorsorge in Deutschland gehört in eine von drei Schichten. Wer die Unterschiede kennt, weiß sofort, wo sein nächster Euro am besten aufgehoben ist.
Basisversorgung
Gesetzliche Rente · Basisrente (Rürup)Die Pflichtbasis: gesetzliche Rentenversicherung für Angestellte, freiwillige Basisrente (Rürup) vor allem für Selbstständige. Der Staat fördert hier über den Steuerabzug, nicht über eine Zulage.
- Beiträge zu 100% steuerlich absetzbar (seit 2023), bis 30.826 €/Jahr (2026, Ledige) bzw. 61.652 € (Verheiratete)
- Für Selbstständige oft der einzige Weg, in großem Volumen Steuern zu sparen
- Pfändungsschutz
- Nur lebenslange monatliche Rente - keine Kapitalauszahlung möglich
- Grundsätzlich nicht vererbbar (Ausnahmen nur eng gefasst)
- Volle Versteuerung in der Rentenphase mit persönlichem Einkommensteuersatz
- Kein vorzeitiger Zugriff, keine Flexibilität
Geförderte Zusatzvorsorge
Altersvorsorgedepot (neu) · bAVDas neue Altersvorsorgedepot (Riester-Nachfolger, ab 01.01.2027) für Selbstständige - oder die betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber. Hier zahlt der Staat direkt mit, unabhängig vom eigenen Steuersatz.
- Direkte staatliche Zulage: 50% auf die ersten 360 €/Jahr, 25% bis 1.800 €/Jahr - bis zu 540 €/Jahr, unabhängig von deinem Steuersatz
- Bis zu 300 € Kinderzulage pro Kind und Jahr obendrauf
- Anlage am Kapitalmarkt (Aktien, Fonds, ETFs) statt Sparbuch-Verzinsung
- Pfändungsschutz
- Flexiblere Auszahlung als früher: Auszahlplan, lebenslange Rente oder Kombination
- Förderung ist gedeckelt - ab 1.800 €/Jahr Eigenbeitrag gibt es keine weitere Zulage mehr
- Kapital gebunden bis 65 bzw. gesetzlichem Rentenbeginn - vorzeitige Entnahme ist förderschädlich (Zulagen und Steuervorteile müssen zurückgezahlt werden)
- Versteuerung in der Rentenphase mit persönlichem Einkommensteuersatz
- bAV häufig nur als monatliche Rente ohne Kapitaloption
Flexible Privatvorsorge
Versicherungsmantel · FondspoliceAlles, was über die geförderte Schicht 2 hinausgeht, gehört hierhin: freie Vorsorge über einen Versicherungsmantel, ohne Zulage, dafür mit voller Flexibilität und einem eigenen Steuervorteil am Ende der Laufzeit.
- Halbeinkünfteverfahren bei Kapitalauszahlung: nur die Hälfte der Erträge wird besteuert (Voraussetzung: Vertrag ≥ 12 Jahre gelaufen und Auszahlung ab dem 62. Lebensjahr)
- Kein Zulagen-Limit, keine feste Beitragsgrenze
- Alternativ: Verrentung mit Rentenfaktor, dabei wird nur der Ertragsanteil besteuert
- Kein Verrentungszwang, volle Gestaltungsfreiheit bei Ein- und Auszahlung
- Keine direkte staatliche Förderung
- Kein Steuerabzug während der Ansparphase
- Steuervorteil greift erst nach 12 Jahren Laufzeit + ab 62 - bei kurzen Laufzeiten kaum Vorteil gegenüber einem einfachen ETF-Depot
Die optimale Reihenfolge - kurz gefasst
Schicht 2 (Altersvorsorgedepot) bis zur vollen Förderung auffüllen - 150 €/Monat, das holt die kompletten 540 €/Jahr Zulage plus Kinderzulage.
Prüfen, was über den Arbeitgeber an bAV möglich ist, falls angestellt bzw. zusätzlich beschäftigt.
Jeden weiteren Euro in Schicht 3 investieren - außer bei sehr hohem Steuersatz, dann lohnt zusätzlich ein Blick auf Schicht 1 (Basisrente).
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Kostenloser Report zum Download oder live im Sonntags-Webinar dabei sein - beides unverbindlich.
Kostenloser Report
„So schließt du deine Rentenlücke“ - mit Zinseszins-Rechenbeispielen und unseren drei Portfolio-Linien.
Sonntags-Webinar, 15 Uhr
Live mit Jan Ruhoff & Marius Plattfaut - jede Woche, mit Fragerunde. Im Anschluss direkt buchbar: ein persönliches Erstgespräch.
Dein persönlicher Schichten-Rechner
Ein paar Angaben - und du siehst, wie sich dein Sparbetrag optimal auf die drei Schichten verteilt, plus deine staatliche Förderung im Detail.