Versicherungen für Streaming, Video-Kurse und Online-Coaching. Dein Geschäft entsteht vor der Kamera. Eine Police fürs Büro reicht dafür nicht.
Du verkaufst Kurse, Memberships und Coaching per Video, streamst live oder baust einen Kanal auf. Deine Risiken heißen nicht Baustelle oder Lager, sondern Abmahnung, Account-Übernahme, Studio-Ausfall und Teilnehmer, die ihr Geld zurückfordern. Diese Seite zeigt, welche Bausteine dafür gemacht sind und was sich ehrlich gesagt nicht versichern lässt.
Wer mit Video Geld verdient, braucht drei Bausteine, die in Standard-Gewerbepaketen oft fehlen: einen Medienbaustein (Medienhaftpflicht) für Urheber-, Marken- und Persönlichkeitsrechte in deinen Inhalten, eine Cyber-Versicherung für Accounts und Teilnehmerdaten und eine Elektronikversicherung, die dein Studio auch unterwegs schützt. Dazu kommt die Berufshaftpflicht für Vermögensschäden aus Kursinhalten und Coaching. Video ist dabei längst Standard: Der Anteil von Video-Coaching an allen Coaching-Formaten stieg laut RAUEN Coaching-Marktanalyse 2021 von 7,7 % (2020) auf 37,1 % (2021). Nicht versicherbar bleibt die Sperrung deines Kanals durch die Plattform. Das sagen wir dir lieber vorher als nachher.
Deine Leiter: die Bausteine für Creator, Kursanbieter und Video-Coaches
Kein Paket von der Stange. Diese Seiten zeigen, welche Bausteine zu einem Geschäft passen, das aus Videos, Live-Calls, Plattformen und einem Studio besteht - vom Vermögensschaden aus einem Kurs bis zur Kamera im Hotelzimmer.
Warum Abmahnung, Account-Übernahme und Rückforderung kein theoretisches Risiko sind
Dein Geschäft hat keinen Laden, keine Halle, kein Lager. Es besteht aus Inhalten, Accounts, Technik und Verträgen mit Teilnehmern - und genau an diesen vier Stellen entstehen die Fälle, die eine Police fürs Büro nicht kennt.
Eine Abmahnung wegen Musik, Bildern oder einer Marke in deinem Video kommt als Anwaltsschreiben mit Frist, Unterlassungserklärung und Kostenforderung - und viele Berufs- und Betriebshaftpflicht-Tarife schließen Urheber- und Persönlichkeitsrechtsverletzungen aus, wenn kein Medienbaustein vereinbart ist. Eine Account-Übernahme stoppt nicht nur deine Einnahmen, sie macht dich zum Verantwortlichen für die Daten deiner Teilnehmer: Meldung an die Aufsichtsbehörde, Information der Betroffenen, Forensik - Aufgaben, die eine Cyber-Versicherung übernimmt. Fordert ein Teilnehmer sein Geld zurück, ist die Rückzahlung selbst kein Versicherungsschaden; versicherbar sind nur der Streit darum und ein behaupteter Schaden aus deiner Anleitung. Die Sperrung deines Kanals durch die Plattform lässt sich mit keiner Police absichern. Genau deshalb lohnt es sich, die Risiken zu ordnen, die sich versichern lassen.
Viele starten mit dem, was da ist: private Haftpflicht, Hausrat, vielleicht eine kleine Berufshaftpflicht aus der Zeit als Berater. Dann kommen Kurs, Membership, Studio, Live-Formate, ein Team und die ersten Firmenkunden dazu - aber die Verträge bleiben, wie sie am ersten Tag waren. In dieser Lücke zwischen Geschäftsmodell und Police entstehen die teuren Fälle: das Video mit der Musik, die Kamera im Hotelzimmer, die Teilnehmerdaten im gehackten Account. Deshalb gehen wir dein Setup einmal komplett durch, bevor wir über einen einzelnen Tarif sprechen.
Jan begleitet Creator, Kursanbieter und Video-Coaches dabei, ihre Absicherung an das anzupassen, was sie tatsächlich tun: Inhalte veröffentlichen, Teilnehmerdaten verwalten, mit Technik arbeiten und Programme verkaufen. Als unabhängiger Makler vergleicht er die Bedingungen mehrerer Gesellschaften und prüft, ob Medienbaustein, Cyber und Elektronik in deinem Setup zusammenpassen, statt dir einen einzelnen Tarif zu verkaufen.
Fragen, die Creator, Kursanbieter und Video-Coaches stellen
Ein erster Überblick — für die Einschätzung deines konkreten Setups sprechen wir am besten persönlich.
Mit Jan ins Cockpit
In 15 Minuten sehen wir gemeinsam, wo dein Setup heute steht: Medienbaustein, Cyber, Elektronik, Berufshaftpflicht - und was bei Kurs, Stream und Studio wirklich fehlt. Unverbindlich, online und ohne Fachchinesisch.