FÜR AMAZON SELLER, SHOPIFY-SHOPS, EBAY-VERKÄUFER, FULFILMENT-DIENSTLEISTER & LOGISTIKER

Die 5 fundamentalen Produkthaftpflicht Versicherungen...

Wie Du klassische Produkthaftpflicht-Anbieter entlarvst und niemals im Regen stehen bleibst - wenn dein Produkt z.B. brennt und die importierte Ware einen Schaden verursacht!

5 wichtigsten Leistungen der Produkthaftpflichtversicherung
Händler: COI Amazon Seller Klausel für EU & USA
Diese Klausel ist wie ein all inklusive Visum für den Welthandel: Sie öffnet Dir die Türen zum wichtigsten Marktplatz der Welt und stellt sicher, dass Du nicht an der Grenze (der Umsatzschwelle) abgewiesen werden, weil dein „Papierkram“ (die Versicherungssumme und Mitversicherung) nicht passt. COI (nur ein paar Punkte): • WELTWEIT & FINANZRATING A- • Amazon zusätzlich versichert. • Eine Million Deckungssumme. • Maximal zehntausend Selbstbehalt. • Finanzrating mindestens A-. • COI-Nachweis zwingend erforderlich.
inklusive Büro- und Betriebshaftpflichtversicherung
Aktiver und passiver Rechtsschutz sind zwei sehr unterschätze und minderberatene Punkte. PASSIVER RECHTSSCHUTZ: => Dieser ist Teil deiner Haftpflichtversicherung. Dein Versicherer prüft für Dich Ansprüche, die gegen dich gestellt wurden und wehrt diese ab, welche nicht Rechtens sind. Auf der anderen Seite prüft diese auch die Schäden, die du Dritten zugefügt hast. Oder die beim Beladen der Speditionsfahrzeuge passieren an Waren, die bereits verkauft worden sind und ins Fulfillment gehen. Top 3 Vorteile einer Produkthaftpflichtversicherung:
Ist eine Produkthaftpflichtversicherung für dich sinnvoll? 1) Ausgleich von Umsatzverlusten. 2) Versichert gegen Produktmängel. 3) Schutz vor Haftpflichtansprüchen durch Dritte.
konventionelle & erweiterte Produkthaftpflichtversicherung
Typische Schadensfälle:
Allergische Reaktion auf Ware Ein Kunde kauft über den Webshop des Versicherungsnehmers einen Schal. Beim Tragen reagiert dieser allergisch auf das Material des Schals und der Rechtsanwalt des Kunden stellt Schadenersatzansprüche wegen der Heilbehandlung und fordert Schmerzensgeld. Da der Schal nachweislich mit Schadstoffen belastet war und der Versicherungsnehmer als Importeur im Europäischen Wirtschaftsraum haftet, als wäre er Hersteller, entsteht ein finanzieller Schaden von 5.000 Euro.
Urheber-Rechtsschutz (weltweit) Erstberatungen bei vermeintlichen Urheberrechtsvergehen sind gerade am Anfang ein Genickbrecher. Auch wettbewerbsrechtliche Auseinandersetzungen im kompetetiven Umfeld sollten nicht von der Bettkante gestoßen werden, da es für den "stärkeren" im Verdrängungsmarkt immer ein leichtes ist, eben ein Anwaltsschreiben aufsetzen zu lassen.Auch Schläge unter der Gürtellinie können mit Löschungsservices und Reputations-Checks mitversichert sein und werden.
Elektronik im CoWorking Space / HomeOffice Diebstahl am Flughafen oder im Hotelzimmer in der Normaden Oase Mexicos, Zanzibars oder Thailands sind NoBrainer.Wie sieht es mit Eigenschäden (Fehlbedingungen aka. 'Dämlichkeit') aus? Genau. Alles was mit einem Stecker geladen werden kann oder eine Batterie benötigt ist günstig mitversichert. ... so lang Ihr euer Equipment nicht mit in die Diskotheke schleppt oder meint, dass euer Warenlager (100% Elektronik) mitversichert sei.
Verletzung der Verkehrssicherungspflicht Ein Kunde stolpert in den Verkaufsräumen des Versicherungsnehmers über eine auf dem Boden stehende Kiste und verletzt sich schwer. Er ist mehrere Wochen krankgeschrieben und verlangt Schmerzensgeld sowie die Erstattung seines Verdienstausfalls, da der Versicherungsnehmer für die Sicherheit des Geschäfts verantwortlich ist. Die Versicherung springt ein und übernimmt den Schaden in Höhe von 7.000 Euro.
Cyberangriff legt Webshop lahm Der Onlineshop des Versicherungsnehmers für Einrichtungsartikel wird Opfer einer gezielten Denial-of-Service-Attacke. Die Website des Shops ist für mehrere Tage offline und der Verkauf steht still. Der Onlinehändler erleidet hohe finanzielle Einbußen. Der Gesamtschaden beläuft sich auf 138.000 Euro. Davon beträgt allein der Ertragsausfall 125.000 Euro. Die Computerforensik kostet 1.500 Euro, das Krisenmanagement 3.500 Euro und die Wiederherstellung 8.000 Euro. Dank seiner Absicherung über das Zusatzmodul der Cyber-Versicherung übernimmt die entstandenen Kosten für den Kunden.
Hardwarediebstahl bei Onlineshop-Betreiber Der Versicherungsnehmer, ein Onlineshop-Betreiber, nimmt an einer viertägigen Messe teil. Am ersten Messetag wird ihm seine Aktentasche mit Smartphone und Laptop gestohlen. Für die verbleibenden Messetage muss er sofort Ersatzgeräte besorgen. Die Beschaffung von Ersatzgeräten kostet ihn 2.500 Euro, was von der Versicherung übernommen wird.
Quasi-Hersteller-Haftung (EU §) für alle Importe nach Europa
Schadenbespiele: Re-Branding nach erfolgreichem Import Sie haben ein unternehmerisches Händchen auf Ihrer Weltreise bewiesen und ein super günstiges Produkt gefunden, welches Sie in Massen nach Deutschland importiert bekommen und hier "nur noch" verkaufen müssen? Vergessen Sie die erweiterte Produkthaftung niemals! Grund für die erweiterte Produkthaftpflicht: Import aus Indien / China Verkauf im eigenen Branding Relabeling-Hersteller + Rechnung Schadensfall in Deutschland: Fliesenlast hält nicht DIN-Norm von 150kg nicht
Amerika (USA) & weltweite Geltungsbereiche
Ein mehr an Möglichkeiten, wenn man Amazon USA mit abschließt und damit auf den Marktplatz strömt. Doch vor dem Schritt der Expansion sind einige Punkte zu bedenken und auch der Kostenblock abzuwägen.
Gleichzeitig ist zu prüfen, ob dein Versicherer überhaupt die Möglichkeit bietet das COI von Amazon mit absichern zu können. Bitte starte deine individeulle Ausschreibung:
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Stand: 29.12.2025

Online-Shop Versicherung jetzt anfordern: Produkthaftpflichtversicherung

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Die 3 wissenswertesten Praxistipps

Hier sind drei spezifische Praxisbeispiele, die die essenziellen Risiken für unsere Versianer Zielkunden in der E-Commerce-Branche verdeutlichen sollen, und klarer machen dürften, dass dieses Sonderkonzept mitdenkt:
Teures Bildmaterial: Urheberrechtsverletzung
Die Veröffentlichung unlizenzierter Bilder eines Online-Bildarchivs auf der eigenen Webseite führt zu Unterlassungsansprüchen und Schadensersatzforderungen durch den Rechteinhaber. Da das Urheberrecht automatisch mit der Erstellung eines Werkes entsteht, können bereits kleine Unachtsamkeiten bei der Gestaltung des Webshops zu finanziellen Schäden führen.
Import-Falle: Haftung für Mängelware
Bezieht ein Online-Händler Waren aus Nicht-EU-Ländern (z. B. Indien oder China), gilt er als Importeur in den Europäischen Wirtschaftsraum und haftet bei Produktschäden so, als wäre er der eigentliche Hersteller. Verursacht ein solches Produkt beispielsweise eine allergische Reaktion beim Kunden, muss der Händler für Heilbehandlungskosten und Schmerzensgeld aufkommen.
Rutschgefahr: Unfall bei der Warenabholung
Besitzt ein Online-Shop eigene Lagerflächen, haftet der Betreiber für Unfälle auf dem Betriebsgelände, wie etwa den Sturz eines Paketboten auf nicht gestreutem Glatteis im Winter. In einem solchen Fall übernimmt die Versicherung die resultierenden Kosten für das Krankenhaus, die Reha sowie den Verdienstausfall des Geschädigten.

Produkthaftpflichtversicherungen

- was ist jetzt versichert?
Produkthaftpflicht für Online-Shops auf einen Blick: Was muss versichert sein...
Online Shop Betriebshaftpflicht
Viele Händler betreiben Private Labeling oder importieren direkt aus Fernost, wodurch sie rechtlich als Quasi-Hersteller gelten. Halte die Textlänge in sich wiederholenden Abschnitten ähnlich für visuelle Balance und bessere Lesbarkeit
Haftpflichtversicherungszertifikat von Amazon Retailer mit hervorgehobenen Details zu Versicherungsnehmer, Versicherungssumme und Geltungsbereich.
Zertifikat für Amazon Seller inkl. Amazon Klausel
Die Amazon-Existenzangst (COI-Falle): Wenn ein Seller die Umsatzgrenze von 10.000 USD in einem Monat auf Amazon.com überschreitet, fordert die Plattform innerhalb von 30 Tagen einen Versicherungsnachweis (Certificate of Insurance, COI).
EU Import aus z.B. China: Quasi-Herstellerhaftung
Ein moderner Schutz muss automatisch mitwachsen, denn Unternehmer haben keine Zeit, jede Sortimentserweiterung oder den Wechsel von stationärem zu Online-Handel sofort zu melden. Deckungslücken entstehen oft dann, wenn die Police starr ist und die Dynamik des Handels nicht abbildet
Import- & Markenabsicherung
Sichert Haftungsrisiken als Quasi-Hersteller bei Eigenmarken oder Importen aus Nicht-EU-Ländern wie China umfassend ab. Auch Urheber- und Markenrechtsverletzungen auf Ihrer Website sind direkt integriert.
USA Amerika Deckung
Formular "Confirm Insurance Requirements" mit 10 Anforderungen und einem Beispielzertifikat.
Der „Daten-GAU“ am Montagmorgen Cyberkriminalität ist für Online-Shops eine reale Bedrohung; ein gezielter DoS-Angriff (Denial-of-Service) kann die Website tagelang lahmlegen und zu massiven Ertragsausfällen führen. Zusätzlich drohen hohe Kosten für IT-Forensik und Krisenmanagement, wenn durch Script-Schwachstellen Kundendaten abfließen.
Automatische Skalierung
Erweiterungen des Produktsortiments oder neue Vertriebskanäle (online/offline) sind ohne neue Meldung sofort mitversichert. Ihr Schutz passt sich dynamisch der aktuellen Entwicklung Ihres Unternehmens an.
Modularer Allround-Schutz
Kombiniert Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen, flexiblen Police. Das verhindert gefährliche Deckungslücken bei gleichzeitig geringem Verwaltungsaufwand.

Wichtige Fakten: NICHT in Produkthaftpflichtversicherungen

Deine Stärken hervorzuheben ist wichtig. Lass uns potenziellen Kunden eine klare Sicht darauf geben, was dich von der Konkurrenz abhebt.
Schäden an den hergestellten Produkten selbst
In der klassischen Haftpflichtversicherung sind Ansprüche wegen Schäden an den vom Versicherungsnehmer hergestellten oder gelieferten Sachen sowie alle daraus resultierenden Vermögensschäden grundsätzlich ausgeschlossen. Dies gilt selbst dann, wenn die Schadensursache in einem mangelhaften Einzelteil des Produkts liegt und zur Zerstörung des eigentlich mangelfreien Rests führt. Solche Schäden werden als Erfüllungsschäden betrachtet, da das Schuldverhältnis (z. B. ein Kaufvertrag) nicht ordnungsgemäß erfüllt wurde. Nur spezielle Komfort-Deckungen bieten hier eng begrenzte Ausnahmen, sofern kein räumlicher oder funktionaler Zusammenhang zwischen Schadensursache und Leistung besteht.
Vertragsstrafen oder Garantiezusagen
Haftpflichtversicherungen decken in der Regel die gesetzliche Haftpflicht, nicht jedoch Verpflichtungen, die allein durch einen Vertrag oder eine besondere Zusage über diesen gesetzlichen Rahmen hinausgehen. Vertragsstrafen (Pauschalentschädigungen mit Strafcharakter) sind daher meist vom Versicherungsschutz ausgeschlossen [1.9, 45, 111, 572, 707, 2849]. Eine wichtige Ausnahme bilden jedoch vereinbarte Eigenschaften: Wenn ein Händler mit seinem Abnehmer bestimmte Produktmerkmale rechtlich verbindlich vereinbart hat, ist das verschuldensunabhängige Einstehen für diese Eigenschaften oft mitversichert. Einige Spezialtarife für Onlineshops decken zudem Vertragsstrafen exklusiv bei Verletzungen von Geheimhaltungs- oder Datenschutzvereinbarungen ab.
Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit bei der Herstellung
Schäden, die der Versicherungsnehmer vorsätzlich herbeigeführt hat, sind in jedem Fall vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Gleiches gilt, wenn Produkte in Kenntnis ihrer Mangelhaftigkeit oder Schädlichkeit in den Verkehr gebracht wurden. Bei grober Fahrlässigkeit ist der Versicherer zwar grundsätzlich leistungspflichtig, kann die Leistung aber im Verhältnis zur Schwere des Verschuldens kürzen. Moderne Premium-Tarife verzichten jedoch häufig bis zu bestimmten Schadensummen (z. B. 50.000 EUR) auf diesen Einwand der groben Fahrlässigkeit, um dem Unternehmer maximale Sicherheit zu bieten.
Gute vs schlechte Produkthaftpflichtversicherungen (nur über erweiterte Deckungen)
Eine „schlechte“ bzw. unzureichende Versicherung deckt oft nur die konventionelle Produkthaftpflicht, also Personen- und Sachschäden. Eine „gute“ Versicherung für den E-Commerce zeichnet sich durch eine erweiterte Produkthaftpflicht aus, die auch reine Vermögensschäden absichert. Essenziell für Top-Tarife sind Bausteine wie: • Die Absicherung als Quasi-Hersteller (bei Eigenmarken) oder Importeur aus Nicht-EU-Ländern [1.3, 1934, 1945, 2837, 2968]. • Deckung für Aus- und Einbaukosten sowie Prüf- und Sortierkosten. • Die Erfüllung von Plattform-Anforderungen (z. B. Amazon-konforme COIs mit USA-Deckung). • Eine Update-Garantie, die zukünftige Leistungsverbesserungen automatisch und beitragsfrei einschließt.
Verletzung von Schutzrechten (Rechtsmängel)
Ansprüche, die daraus resultieren, dass gelieferte Produkte mit einem Rechtsmangel behaftet sind, bleiben vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Dies betrifft insbesondere Schäden durch die Verletzung von Patenten, Marken-, Urheber- oder gewerblichen Schutzrechten sowie Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht. In der E-Commerce-Welt ist dies ein hohes Risiko, das oft separat über eine Vermögensschadenhaftpflicht oder Rechtsschutzversicherung gedeckt werden muss.
Ansprüche verbundener Unternehmen
Haftpflichtansprüche zwischen Unternehmen, die rechtlich oder wirtschaftlich eng miteinander verflochten sind, sind vom Schutz ausgeschlossen. Das gilt, wenn Firmen durch Kapitalmehrheit verbunden sind (z. B. Mutter- und Tochtergesellschaften) oder unter einer einheitlichen unternehmerischen Leitung stehen. Die Versicherung soll verhindern, dass ein Konzern quasi „Schäden an sich selbst“ über die Haftpflicht abwickelt.
Reine Erfüllungsschäden
Die Haftpflichtversicherung deckt Schäden, die durch ein Produkt an Dritten verursacht werden, aber nicht den Wert des Produkts selbst oder die Kosten für dessen Nachbesserung. Wenn Sie also eine defekte Charge liefern, die beim Kunden nicht funktioniert, ohne etwas anderes zu beschädigen, müssen Sie für den Ersatz der Ware selbst aufkommen – dies wird als Erfüllungsanspruch bezeichnet und ist nicht versicherbar.
Bußgelder und Geldstrafen
Sämtliche Ansprüche auf Entschädigung mit Strafcharakter, wie z. B. „Punitive Damages“ (insbesondere im US-Recht), sowie behördlich verhängte Geldbußen oder Geldstrafen sind grundsätzlich vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. Die Versicherung darf keine Strafen übernehmen, die der Gesetzgeber zur persönlichen Maßregelung des Unternehmers vorgesehen hat.

Betriebshaftpflicht

Passiver Rechtsschutz bei Vorwürfen von Außen in Bezug auf die Produkte, Dienstleistung und Mitarbeiter + Verteidigung bei überzogenen und fehlerhaften Ansprüchen von Dritten, die sich als Gechädigte äußern

passiver Rechtsschutz

Passiver Rechtsschutz bei Vorwürfen von Außen in Bezug auf die Produkte, Dienstleistung und Mitarbeiter + Verteidigung bei überzogenen und fehlerhaften Ansprüchen von Dritten, die sich als Gechädigte äußern

Vermögensschäden

Passiver Rechtsschutz bei Vorwürfen von Außen in Bezug auf die Produkte, Dienstleistung und Mitarbeiter + Verteidigung bei überzogenen und fehlerhaften Ansprüchen von Dritten, die sich als Gechädigte äußern

Produkthaftpflichtversicherung Vergleich

Die Produkthaftpflichtversicherung ist für Hersteller und Händler unverzichtbar, um sich gegen Ansprüche Dritter abzusichern, die aus fehlerhaften Produkten entstehen können. Sie schützt nicht nur vor direkten Schäden an Personen oder Sachwerten, sondern deckt auch Vermögensschäden ab, die im Zusammenhang mit Produktmängeln stehen. Gerade in Zeiten globaler Lieferketten und steigender Anforderungen an Produktsicherheit ist diese Versicherung ein entscheidender Faktor, um im Schadensfall finanziell abgesichert zu sein. Wichtig für HÄNDLER:
Smartphone zeigt die Amazon-App mit Suchergebnissen für Eiswürfelmaschinen auf einem Holztisch.

Quasi-Hersteller (alle EU-Importe)

Abdeckung von Aus- und Einbaukosten bei mangelhaften Produkten.
Add-On: Schutz bei Rückrufaktionen, wenn Mängel entdeckt werden.

Amazon Seller Zertifikat

Globale Reichweite mit Versicherungsoptionen für Exporte in die USA oder andere außereuropäische Länder und on top kann man auch noch Erstattung von Produktionsausfällen und entgangenem Gewinn absichern.

HISCOX (Shops by Hiscox)

Verfolgt einen modularen Allround-Ansatz, bei dem Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen Police kombiniert werden. Ein zentrales Highlight ist das automatische Mitwachsen: Erweiterungen des Produktsortiments oder der Wechsel zwischen Online- und stationärem Handel sind ohne Meldung sofort mitversichert.
  • Anpassung bei Wachstum Vollautomatisch - Sortiments- und Kanalerweiterungen wachsen ohne Meldung mit.
  • USA-Export & Amazon - Automatisiert: COI-Erstellung inkl. "Additional Insured" direkt im Online-Antrag.
  • Bild- & Urheberrechte (IP) - Integrierter Schutz: Bis 25.000 € automatisch in der Betriebshaftpflicht enthalten.
  • Import-Haftung (Non-EU) - Standard: Haftung als Quasi-Hersteller und EU-Importeur ist fester Bestandteil.
  • Deckungsmodell (Sach) - Echte Allgefahren: Alles versichert, was nicht explizit ausgeschlossen ist.
  • Versicherungs-Wording - Einfaches Deutsch: Verzicht auf komplizierte Klauseln und Verweise.

HISCOX (Shops by Hiscox)

Verfolgt einen modularen Allround-Ansatz, bei dem Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen Police kombiniert werden. Ein zentrales Highlight ist das automatische Mitwachsen: Erweiterungen des Produktsortiments oder der Wechsel zwischen Online- und stationärem Handel sind ohne Meldung sofort mitversichert.
  • Konzept: Integrierter All-in-One Schutz inkl. Quasi-Herstellerhaftung
  • Mitwachs-Garantie: Vollautomatisch (Sortiment/Kanal)
  • Amazon USA COI: Automatisiert im Online-Antrag
  • USA-Vorsorge: 25.000 EUR im 1. Jahr beitragsfrei
  • Bildrechte (IP): Inklusive in BHV (bis 25.000 EUR)
  • Sachschutz: Echte Allgefahren-Deckung - auch für Lager, Büro und remoter Technik-Diebstahlschutz von Mallorca / Dubai / weltweit - egal wo!

Klassische Produkthaftpflicht

Eine klassische Produkthaftpflicht-Versicherung (auch: Konventionelle Produkthaftpflicht genannt) wird von den Klassikern, u.a. Provinzial, Baloise, helvetia, Dialog, Zurich oder AXA, immer individuelle geprüft. Ein sauberes Konzept zur Absicherung wird meistens errst mit dem nötigen Umsatz angefasst.
  • Oft meldepflichtig oder Zusatzbaustein
  • Erhebliche Änderungen meist unverzüglich meldepflichtig
  • Meist manuelle Prüfung / oft Ausschluss
  • USA: Ausschlusskriterium Nummer 1 bei allen klassischen Versicherern
  • Ein Bausteine, der individuell im Sonderwording stehen müsste
  • Sachschutz: Immer eine individuelle Police mit erneuter Prüfung UND erneuter Prämienleistung on top...

Allianz (Unternehmensschutz)

Ein Vergleich zwischen Hiscox (Shops by Hiscox) und der Allianz (Unternehmensschutz) verdeutlicht den Unterschied zwischen einem hochspezialisierten E-Commerce-Konzept und einer klassischen, linienbasierten Gewerbeabsicherung.
  • Meldepflichtig: Risikoerhöhungen oder -erweiterung muss angezeigt werden.
  • Eingeschränkt: Direkte Exporte nach USA sind standardmäßig ausgeschlossen.
  • Ausschluss: IP- und Urheberrechtsverletzungen sind in den Basis exkludiert.
  • Modulabhängig: Erweiterte Produkthaftpflicht muss explizit vereinbart werden.
  • Benannte Gefahren: Fokus auf klassische Gefahren wie Feuer, Wasser, Einbruch. Also Klassiker und keine Neuerungen, wie im eCom üblich.
  • Klassisches AHB (Allgemeine Haftpflicht-Bedingungen): Umfangreiches, technisches Bedingungswerk.

HISCOX (Shops by Hiscox)

Verfolgt einen modularen Allround-Ansatz, bei dem Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen Police kombiniert werden. Ein zentrales Highlight ist das automatische Mitwachsen: Erweiterungen des Produktsortiments oder der Wechsel zwischen Online- und stationärem Handel sind ohne Meldung sofort mitversichert.
  • Konzept: Integrierter All-in-One Schutz
  • Mitwachs-Garantie: Vollautomatisch (Sortiment/Kanal)
  • Amazon USA COI: Automatisiert im Online-Antrag
  • USA-Vorsorge: 25.000 EUR im 1. Jahr beitragsfrei
  • Bildrechte (IP): Inklusive in BHV (bis 25.000 EUR) automatisch mit im Bedingungstext inkludiert.
  • Sachschutz: Echte Allgefahren-Deckung mit besonders einfach zu lesendem Bedingungswording.

HISCOX (Shops by Hiscox)

Verfolgt einen modularen Allround-Ansatz, bei dem Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen Police kombiniert werden. Ein zentrales Highlight ist das automatische Mitwachsen: Erweiterungen des Produktsortiments oder der Wechsel zwischen Online- und stationärem Handel sind ohne Meldung sofort mitversichert.
  • Anpassung bei Wachstum Vollautomatisch - Sortiments- und Kanalerweiterungen wachsen ohne Meldung mit.
  • USA-Export & Amazon - Automatisiert: COI-Erstellung inkl. "Additional Insured" direkt im Online-Antrag.
  • Bild- & Urheberrechte (IP) - Integrierter Schutz: Bis 25.000 € automatisch in der Betriebshaftpflicht enthalten.
  • Import-Haftung (Non-EU) - Standard: Haftung als Quasi-Hersteller und EU-Importeur ist fester Bestandteil.
  • Deckungsmodell (Sach) - Echte Allgefahren: Alles versichert, was nicht explizit ausgeschlossen ist.
  • Versicherungs-Wording - Einfaches Deutsch: Verzicht auf komplizierte Klauseln und Verweise.

MARKEL (Markel Pro E-Commerce)

Bietet ein Antragsmodell, das primär auf die Vermögensschadenhaftpflicht fokussiert ist und um Bausteine wie Betriebshaftpflicht (BHV), Cyber, D&O oder Vertrauensschäden ergänzt werden kann. Es richtet sich an Betreiber von Online-Shops und Internetplattformen.
  • VSH-zentrierter Modulbau wächst nur dann mit, wenn die Jahresmeldebögen jährlich übermittelt werden mit Umsatzabhängiger Beitragsanpassung!
  • 20% - 50% Aufschlag auf die Versicherungsprämie (Pauschal). Sofern Du einen neuen Schutz vereinbarst, sind weniger Kosten möglich.
  • Teurer und erst auf Anfrage als Zusatzbaustein absicherbar, sodass die Police schlechter zu verstehen ist.
  • Nicht explizit als Vorsorge genannt und die COI ist mit einem massiven Aufschlag versehen, sodass von ungewünschten Geschäft gesprochen wird.
  • Kernbestandteil ist hier die VSH-Deckung und schließt dann zusätzlich die erweiterten Produkthaftpflichtschäden ab.
  • Benannte Gefahren via Baustein versicherbar, jedoch mit Klauseln, die offenkundig von HISCOX abgeschrieben worden sind.

HISCOX (Shops by Hiscox)

Verfolgt einen modularen Allround-Ansatz, bei dem Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen Police kombiniert werden. Ein zentrales Highlight ist das automatische Mitwachsen: Erweiterungen des Produktsortiments oder der Wechsel zwischen Online- und stationärem Handel sind ohne Meldung sofort mitversichert.
  • Anpassung bei Wachstum Vollautomatisch - Sortiments- und Kanalerweiterungen wachsen ohne Meldung mit.
  • USA-Export & Amazon - Automatisiert: COI-Erstellung inkl. "Additional Insured" direkt im Online-Antrag.
  • Bild- & Urheberrechte (IP) - Integrierter Schutz: Bis 25.000 € automatisch in der Betriebshaftpflicht enthalten.
  • Import-Haftung (Non-EU) - Standard: Haftung als Quasi-Hersteller und EU-Importeur ist fester Bestandteil.
  • Deckungsmodell (Sach) - Echte Allgefahren: Alles versichert, was nicht explizit ausgeschlossen ist.
  • Versicherungs-Wording - Einfaches Deutsch: Verzicht auf komplizierte Klauseln und Verweise.

HISCOX (Shops by Hiscox)

Verfolgt einen modularen Allround-Ansatz, bei dem Haftpflicht, Cyber-Risiken und Sachinhalt in einer einzigen Police kombiniert werden. Ein zentrales Highlight ist das automatische Mitwachsen: Erweiterungen des Produktsortiments oder der Wechsel zwischen Online- und stationärem Handel sind ohne Meldung sofort mitversichert.
  • Konzept: Integrierter All-in-One Schutz inkl. Quasi-Herstellerhaftung
  • Mitwachs-Garantie: Vollautomatisch (Sortiment/Kanal)
  • Amazon USA COI: Automatisiert im Online-Antrag
  • USA-Vorsorge: 25.000 EUR im 1. Jahr beitragsfrei
  • Bildrechte (IP): Inklusive in BHV (bis 25.000 EUR)
  • Sachschutz: Echte Allgefahren-Deckung - auch für Lager, Büro und remoter Technik-Diebstahlschutz von Mallorca / Dubai / weltweit - egal wo!

Klassische Produkthaftpflicht

Eine klassische Produkthaftpflicht-Versicherung (auch: Konventionelle Produkthaftpflicht genannt) wird von den Klassikern, u.a. Provinzial, Baloise, helvetia, Dialog, Zurich oder AXA, immer individuelle geprüft. Ein sauberes Konzept zur Absicherung wird meistens errst mit dem nötigen Umsatz angefasst.
  • Oft meldepflichtig oder Zusatzbaustein
  • Erhebliche Änderungen meist unverzüglich meldepflichtig
  • Meist manuelle Prüfung / oft Ausschluss
  • USA: Ausschlusskriterium Nummer 1 bei allen klassischen Versicherern
  • Ein Bausteine, der individuell im Sonderwording stehen müsste
  • Sachschutz: Immer eine individuelle Police mit erneuter Prüfung UND erneuter Prämienleistung on top...

Die häufigsten Fragen (FAQ) zur Produkthaftpflichtversicherung

Die Antworten reichen meistens für die Entscheidung aus.
Was ist eine Produkthaftpflichtversicherung im klassische Sinne?
Die Produkthaftpflichtversicherung schützt dich vor den finanziellen Folgen, wenn ein von dir verkauftes Produkt einen Personen- oder Sachschaden bei einem Dritten verursacht. Laut dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG) bist du für Fehler deiner Ware verantwortlich – und im eCommerce landest du schneller in der Haftung, als du denkst. • Der eCommerce-Faktor: Wenn du Waren aus Nicht-EU-Ländern (z. B. China) importierst oder Produkte unter deiner eigenen Marke verkaufst, haftest du rechtlich als Quasi-Hersteller. Das bedeutet: Du stehst für Fehler des eigentlichen Produzenten so gerade, als hättest du das Produkt selbst gebaut.
Schadensfälle: Produktrückrufe, Abmahnungen und tatsächliche Produkthaftpflicht Ansprüche
Diese drei Schadensarten sind wie die Gefahren im Straßenverkehr: Eine Abmahnung ist das „Knöllchen“ für einen Formfehler, ein Rückruf ist die notwendige „Warnblinkanlage“, um eine Massenkarambolage zu verhindern, und der Produkthaftpflicht-Anspruch ist der eigentliche „Aufprall“, bei dem der Schutzschild deiner Versicherung den finanziellen Totalschaden deines Unternehmens verhindert.
Ein häufiger Fall ist der Rückruf von Produkten aufgrund von Mängeln. Ein Hersteller von Elektrogeräten musste eine gesamte Serie wegen eines fehlerhaften Bauteils zurückrufen, das zu Bränden führen konnte. Dank der Produkthaftpflichtversicherung wurden sowohl die Rückrufkosten als auch eventuelle Schadenersatzforderungen abgedeckt.
Konventionelle Produkthaftpflicht vs erweiterte Produkthaftpflichtversicherung
Konventionell vs. Erweitert: Während die klassische Basis-Deckung bei explodierenden Akkus oder allergischen Reaktionen leistet, deckt die erweiterte Produkthaftpflicht auch „echte“ Vermögensschäden ab – zum Beispiel Aus- und Einbaukosten oder Schäden in der Lieferkette.
Amazon Klausel? Quasi-Herstellerhaftung (EU-§)? Expansionen nach Amazon.com mit ZIP Code dort?
Die Amazon-Klausel (Insurance Requirements) Sobald ein Händler auf Amazon.com die Umsatzschwelle von 10.000 USD in einem Monat überschreitet, verlangt Amazon innerhalb von 30 Tagen den Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung durch ein Certificate of Insurance (COI). Die Police muss zwingend folgende Kriterien erfüllen: • Deckungssumme: Mindestens 1 Million USD pro Schadensfall und insgesamt. • Zusätzlich Versicherte (Additional Insured): In der Police muss explizit „Amazon.com Services LLC. and its affiliates and assignees“ als zusätzlich Versicherte genannt werden. • Selbstbehalt (Deductible): Der Eigenanteil darf 10.000 USD nicht überschreiten und muss auf dem Zertifikat ausgewiesen sein. • Finanzrating: Der Versicherer muss ein Rating von S&P A- oder AM Best A- (oder besser) vorweisen. • Kündigungsfrist: Amazon muss mindestens 30 Tage vor einer Kündigung oder Änderung der Police benachrichtigt werden. 2. Quasi-Herstellerhaftung (Rechtliche Basis) Die Haftung im E-Commerce ist besonders tückisch, da Händler oft rechtlich wie Hersteller behandelt werden, selbst wenn sie die Ware nicht selbst produzieren. • Der EU-Paragraph (§ 4 ProdHaftG): Nach dem Produkthaftungsgesetz trifft den Händler die verschuldensunabhängige Haftung, wenn er Waren aus Nicht-EU-Ländern importiert (z. B. China oder Indien) oder Produkte unter seinem eigenen Namen/Markenzeichen vertreibt (Quasi-Hersteller). • Folge: Du stehst für Fabrikationsfehler des eigentlichen Produzenten so gerade, als hättest du das Produkt selbst gebaut. • Identifizierung: Wenn der eigentliche Hersteller nicht feststellbar ist, geht die volle Haftung ebenfalls auf den Händler über. 3. Expansion nach Amazon.com (USA) & lokaler Service Bei einer Expansion in die USA reicht eine rein europäische Deckung nicht aus. • Räumlicher Geltungsbereich: Die meisten Standard-Haftpflichtversicherungen in Deutschland schließen Exporte in die USA und Kanada standardmäßig aus. • USA-Vorsorge: Einige Spezialversicherer wie Hiscox bieten eine beitragsfreie Vorsorge für erste US-Umsätze bis zu 25.000 EUR im ersten Jahr an. Geplante Expansionen darüber hinaus müssen jedoch individuell mitversichert werden. • Matching der Legal Entity: Das COI muss exakt den Namen der „juristischen Person“ (Legal Entity) tragen, die im Amazon-Verkäuferkonto hinterlegt ist. • Lokale Präsenz/Service: Da die USA ein risikoreicheres Rechtssystem haben, sind Versicherer mit einem globalen Schadensnetzwerk (wie die Odyssey Group mit Sitz in Stamford, USA) entscheidend, um Ansprüche vor Ort abzuwickeln.
Wer braucht eine Produkthaftpflichtversicherung?
Hersteller, Händler und Importeure, die Produkte in den Markt bringen, sind gesetzlich verpflichtet, für Schäden durch fehlerhafte Produkte zu haften. Daher ist eine Absicherung durch die Produkthaftpflichtversicherung unerlässlich.
Versicherungsanbieter für Online-Händler & Hersteller
Die Suche nach dem richtigen Versicherer ist wie die Wahl der Logistik-Software: Ein einfacher Paketdienst-Connector (Basis-Haftpflicht) reicht für den Start, aber sobald Du global versenden und komplexe Lieferketten nutzen, brauchst Du ein voll integriertes ERP-System (Spezial-Police von Hiscox/Markel), das alle Schnittstellen und Anforderungen der großen Marktplätze bereits standardmäßig „out of the box“ beherrscht.
Produkthaftpflichtversicherungen im Vergleich?
Spezialisierte Anbieter für Online-Handel (Hiscox & Markel) Diese Versicherer bieten modulare Pakete, die speziell auf die Dynamik des digitalen Handels zugeschnitten sind. • Hiscox (Shops by Hiscox): ◦ Vorteil: Erstellt die von Amazon geforderte Versicherungsbestätigung (COI) für die USA automatisch im Online-Antrag. ◦ Umfang: Deckt die Haftung als Quasi-Hersteller und EU-Importeur standardmäßig ab. ◦ Besonderheit: Bietet ein „Wachstums-Versprechen“, bei dem Sortimentserweiterungen automatisch mitversichert sind. Erste US-Umsätze bis 25.000 EUR sind im ersten Jahr oft beitragsfrei über eine Vorsorge gedeckt. • Markel (Markel Pro E-Commerce): ◦ Vorteil: Starker Fokus auf Vermögensschäden wie Urheber- und Markenrechtsverletzungen, die im E-Commerce häufig vorkommen. ◦ Umfang: Optionale Bausteine für Eigenmarken und Importe von außerhalb des EWR sowie direkte USA-Exporte. ◦ Einschränkung: Für direkte Exporte in die USA gilt oft ein hoher Selbstbehalt von 15.000 EUR bei Verfahren vor US-Gerichten. 2. Klassische Gewerbe- und Industrieversicherer Diese Anbieter (z. B. Baloise, Allianz, INTER, R+V) arbeiten oft mit Produktlinien wie „Basis“, „Exklusiv“ oder „Premium“. • Baloise: ◦ Bietet eine „Additional Insurance“-Klausel für Vertriebspartner wie Amazon an. ◦ Einschränkung: Diese Mitversicherung gilt ausdrücklich nicht für Unternehmen in den USA oder Kanada. Direkte Exporte in diese Länder bedürfen einer gesonderten Vereinbarung. ◦ Bietet starke Innovations- und Best-Leistungs-Garantien. • Allianz (Unternehmensschutz): ◦ Die „Erweiterte Produkthaftpflicht“ ist oft nur in höheren Linien (z. B. Komfort oder Premium) enthalten und häufig auf Sublimits (z. B. 150.000 EUR) begrenzt. ◦ Direkte Exporte nach USA/Kanada sind standardmäßig ausgeschlossen. • INTER (GewerbeSchutz): ◦ Unterscheidet strikt zwischen konventioneller und erweiterter Produkthaftpflicht. Die Bausteine für Aus- und Einbaukosten oder Prüf- und Sortierkosten gelten nur in der Premium-Deckung. ◦ Bietet eine „Lieferkettenklausel“, um Haftungslücken bei zwischengeschaltetem Handel zu schließen. • R+V (Globalpolice): ◦ Deckt in der „Global Plus“-Variante umfassende Risiken ab, inklusive Händlerkettenklausel und erweiterter Produkthaftpflicht. ◦ USA-Exporte sind anfragepflichtig und bedürfen einer besonderen Vereinbarung.
Empfehlung: Produkthaftpflichtversicherung im Test
Top-Empfehlung für Amazon-Seller: Hiscox (Shops by Hiscox) Hiscox wird in den Quellen als besonders starker Partner für E-Commerce-Unternehmen hervorgehoben, da der Versicherer die prozessualen Hürden von Marktplätzen wie Amazon am effizientesten löst. • Vorteil Amazon-Compliance: Hiscox erstellt das geforderte Certificate of Insurance (COI) für die USA automatisch im Online-Antrag, inklusive der notwendigen Klauseln wie „Additional Insured“ und dem geforderten Finanzrating (S&P A- / AM Best A-). • Wachstums-Garantie: Das Produkt ist so konzipiert, dass es mitwächst. Erweiterungen des Portfolios oder neue Vertriebskanäle sind automatisch mitversichert, ohne dass die Police sofort angepasst werden muss. • US-Markteinstieg: Für erste Gehversuche in den USA bietet Hiscox eine beitragsfreie Vorsorge für Umsätze bis zu 25.000 EUR im ersten Jahr.
Deckt die Versicherung #mitFliege auch Rückrufaktionen ab?
NEIN, bei den meisten Anbietern ist eine Rückrufkostenversicherung kein Teil des Deckungspakets mehr, daher hilft nur eine ganz konkrete Prüfung des Risikos und anschließend die Prüfung der Versicherungssummen, da eine Rückrufkostenversicherung gedeckelt wird.
Wie unterscheidet sich die Produkthaftpflicht von einer Betriebshaftpflicht?
Hier sind die wesentlichen Unterschiede im Detail: 1. Haftungsursache: Unachtsamkeit vs. Produktfehler • Betriebshaftpflicht (BHV): Sie schützt vor den finanziellen Folgen von Schäden, die durch Unachtsamkeit oder Verschulden während der betrieblichen Tätigkeit entstehen. Ein klassisches Beispiel ist ein Paketbote, der auf dem nicht gestreuten Betriebsgelände ausrutscht. • Produkthaftpflicht (PHV): Sie deckt Schäden ab, die Dritten durch mangelhafte oder fehlerhafte Produkte entstehen. Hierbei ist es oft unerheblich, ob den Unternehmer ein direktes Verschulden trifft (Gefährdungshaftung). Ein Beispiel wäre ein fehlerhafter Toaster, der einen Brand verursacht. 2. Zeitpunkt: Während der Arbeit vs. nach der Lieferung • Die BHV leistet für Schäden, die während der Ausübung der Tätigkeit passieren. • Die PHV greift erst ab dem Zeitpunkt, an dem die Erzeugnisse in den Verkehr gebracht oder die Arbeiten abgeschlossen wurden. 3. Deckungsumfang und Vermögensschäden • Konventionelle Produkthaftpflicht: Diese ist meist automatisch in der Betriebshaftpflicht enthalten. Sie deckt Personen- und Sachschäden sowie daraus resultierende „unechte“ Vermögensschäden (z. B. Verdienstausfall nach einer Verletzung). • Erweiterte Produkthaftpflicht: Sie ist oft ein optionaler Baustein und für Hersteller oder Händler von Zwischenprodukten essenziell. Sie deckt „echte“ bzw. reine Vermögensschäden ab, wie beispielsweise Aus- und Einbaukosten, Prüf- und Sortierkosten oder Schäden durch die Verbindung oder Vermischung mangelhafter Ware mit anderen Produkten. 4. Besonderheit für E-Commerce und Importeure Für Online-Händler verschwimmen die Grenzen oft, da sie rechtlich als Quasi-Hersteller gelten, wenn sie Waren aus Nicht-EU-Ländern (z. B. China oder Indien) importieren oder Produkte unter Eigenmarke vertreiben. In diesen Fällen haften sie für Produktfehler so, als hätten sie die Ware selbst produziert, was eine leistungsstarke Produkthaftpflicht zwingend erforderlich macht.

Typische Schadensfälle die versichert sein sollten...

Rückrufgefahren bei drohenden Personenschäden
Ein Spielzeughersteller muss Teddybären zurückrufen, weil sich die Augen lösen und Kleinkinder daran ersticken könnten.
Ein anderes Beispiel sind Trikots aus China, die aufgrund chemischer Verunreinigungen massiven Hautausschlag (Weltmeisterschaft 2024) verursachten und per Rückruf aus dem Markt genommen werden müssen.
Haftpflichtversicherungszertifikat von Amazon Retailer mit hervorgehobenen Details und QR-Code.
Ein Online-Händler vertreibt über Amazon USA Schokolade mit Cornflakes-Stücken. Diese sind jedoch zu groß und scharfkantig geraten, was bei Käufern zu Zahnfleischblutungen führt. Die Kosten für Ansprüche und Anwälte belaufen sich auf ca. 55.000 €.
• Überhitzung/Verbrennung: Eine Heizdecke erwärmt sich aufgrund eines Defekts an Stellen auf bis zu 100 °C statt der vorgesehenen 50 °C, was bei Kunden zu schweren Verbrennungen führt.
WICHTIG: Diese Deckungserweiterung ist nur individuelle zu erhalten, und nicht automatisch mitversichert!
Cyberangriff legt Webshop lahm
Dein Onlineshop wird Opfer eines gezielten Denial-of-Service-Attacke (DDoS). Gemini oder ChatGPT mit der Code-Funktionen können das bereits. Die Website des Shops ist für mehrere Tage offline und der Verkauf steht still. Gesamtschaden in der Black-Week nur 138.000€: + Ertragsausfall 125.000 Euro + Computerforensik 1.500 Euro + Krisenmanagement 3.500 Euro + Wiederherstellung 8.000 Euro. => Zusatzmodul der Cyber-Versicherung übernimmt die entstandenen Kosten komplett.
Hardwarediebstahl bei Onlineshop-Betreiber
Der eCom Versicherungsnehmer, eines bekannten Onlineshop-Betreiber, nimmt an einer viertägigen Messe 'This is Marketing' teil. Am ersten Messetag wird ihm seine Aktentasche mit Smartphone und Laptop aus dem Hotelzimmer gestohlen. Für die verbleibenden Messetage musste er sofort Ersatzgeräte besorgen, denn er war Speaker im eCom Penal. Die Beschaffung von Ersatzgeräten koste ihn 2.500 Euro, was im Nachgang dann von der HISCOX Versicherung übernommen wurde.
Endprodukt-Hersteller brauchen keine erweiterte Produkthaftpflicht
Erweiterte Produkthaftpflicht
Ausschnitt der Anforderungen zum COI Zertifikat von Amazon
Du hast auf deiner Weltreise ein super günstigen Ersatz für Fliesen gefunden, welches Du in günstigen Massen nach Deutschland importierst und teuer verkaufst. Doch... Schadensfall in Deutschland: => Fliesenlast hält nicht DIN-Norm von 150kg nicht.
In diesem Fall hat sowohl der Kunde, wie auch der Underwriter der Versicherung geschlafen und das Ding war versichert. Doch wurden Nachbesserungen schriftliche fixiert und der Kunde musste glasklar darlegen, dass ein solcher Schaden nicht erneut passieren kann. Erweiterte Produkthaftpflicht inkludiert die Vermögensschäden, die resultieren, weil hier zum Beispiel nicht weitergebaut werden konnte!
Elektronik im CoWorking Space / Office / Worldwide
Diebstahl am Flughafen oder im Hotelzimmer in der Normaden Oase Mexicos, Sansibar oder Thailands sind NoBrainer. Wie sieht es mit Eigenschäden (Fehlbedingungen aka. 'Dämlichkeit') aus? Genau. Alles was mit einem Stecker geladen werden kann oder eine Batterie benötigt ist günstig mitversichert.
Allergische Reaktion auf Wareularer Allround-Schutz
Schal Klamotten-Webshop: Ein fröhliches Schreiben eines Rechtsanwalts trudelte Montagsfrüh auf meinen Tisch. Ein Kunde des Webshops stellt Schadenersatzansprüche wegen der Heilbehandlung und fordert Schmerzensgeld, da der Schal nachweislich mit Schadstoffen belastet war und der Versicherungsnehmer als Importeur in der EU als Quasi-Hersteller haftet: 5.000 Euro versichert, aber mit der Auflage zu prüfen...

Online-Klickstrecke, die in 19 Schritten richtig ausschreibt & versichert

Dieser Abschnitt ist etwas fortgeschrittener, daher empfehlen wir ihn nicht, wenn du gerade erst anfängst.
I. Richtige Anbieter: 4.7 / 5 💬
Je nach Anforderungen eines Unternehmens bieten unterschiedliche Anbieter spezialisierte Lösungen an: - Händler in der EU: HISCOX, Markel, Provinzial, Baloise, ERGO, Allianz. - Absicherung für Exporte in die USA: AIG, Lloyd’s of London, HISCOX und Markel (20% Preissteigerung).
Produkthaftpflichtversicherungsklickstrecke animiert.
II. HISCOX Anbieter von Produkthaftpflichtversicherungen
Startups liegen bei bis 20.000€ bei lockeren 99€ im Jahr.
III. Umsatz
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IV. Bausteine+
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V. Express: 24h Policenservice
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Mensch am Apple PC, der sich jetzt auf macht die Klickstrecke zur Produkthaftpflicht-Ausschreibung zu beginnen.
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