Deinen Onlineshop absichern — mit einer Police, die zu E-Commerce passt
Ein Paketbote stürzt am Lager, ein Produktfoto verletzt fremde Rechte, ein Cyberangriff legt den Shop lahm — im Onlinehandel sieht ein Schaden anders aus als im klassischen Betrieb. Wir sichern deinen Webshop mit der richtigen Betriebshaftpflicht ab: Haftpflicht, Vermögensschäden, Cyber und Sachinhalt aus einer Hand.
Was deckt die Betriebshaftpflicht im Onlinehandel ab?
Die Betriebshaftpflicht (BHV) ist die Basis für jeden Onlineshop: Sie übernimmt Personen- und Sachschäden aus deiner betrieblichen Tätigkeit. Als reiner Online-Händler denkst du vielleicht „Ich hab doch kein Ladenlokal“ — aber du hast ein Lager, du bist auf Messen, du empfängst Lieferdienste. Und dein größtes Risiko ist ohnehin ein anderes: der reine Vermögensschaden.
Personen- & Sachschäden
Der Klassiker: Ein Paketbote stürzt auf deinem nicht gestreuten Betriebsgelände und bricht sich den Arm — schnell rund 7.000 € Behandlung, Verdienstausfall und Schmerzensgeld. Die BHV trägt das.
Vermögensschäden
Im Onlinehandel der häufigste Schaden: kein Kratzer, keine Verletzung — aber ein finanzieller Nachteil für Kunde oder Dritte. Eine gute Webshop-Police muss echte Vermögensschäden mitversichern.
Bild- & Urheberrechte
Ein Produktfoto, das dir nicht gehört, im Shop verwendet — und der Rechteinhaber mahnt ab. Solche IP-Verletzungen sind oft bis rund 25.000 € integriert.
Cyber & Sachinhalt
Moderne Konzepte bündeln Haftpflicht, Cyber und deinen Warenbestand in einer Police. DDoS legt den Shop lahm, Hardware wird gestohlen — beides gehört in den Schutz.
Für wen ist die richtige Onlineshop-Police gemacht?
Onlineshop & Shopify-Händler
Eigener Shop unter Shopify, WooCommerce oder Shopware: dein Risiko liegt bei Produktbildern, AGB, Vermögensschäden und dem Cyber-Ausfall.
Amazon- & Marktplatz-Seller
Marktplätze verlangen häufig einen Versicherungsnachweis (Amazon-COI). Bei Eigenmarken rutschst du schnell in die Quasi-Hersteller-Haftung.
Fulfillment & eigenes Lager
Lager, Kommissionierung, Lieferverkehr, Messen: klassische Personen- und Sachschadenrisiken plus Warenbestand und Hardware im Sachinhalt.
Dropshipping ohne Lager
Du hältst keine Ware, trittst aber als Verkäufer und oft als Quasi-Hersteller auf. Die Produkthaftung greift trotzdem.
Echte E-Commerce-Schäden — und was sie kosten
Onlinehandel klingt harmlos, bis der erste Schaden kommt. Diese vier Fälle passieren in der Praxis — und zeigen, warum eine Police von der Stange oft nicht reicht.
Paketbote stürzt am Lager
Auf dem nicht gestreuten Betriebsgelände rutscht der Lieferbote aus — rund 7.000 € für Behandlung, Verdienstausfall und Schmerzensgeld. Der Personenschaden-Teil der BHV fängt das auf.
Cyberangriff legt den Shop lahm
Ein DDoS-Angriff stoppt den Verkauf: 138.000 € Gesamtschaden — davon 125.000 € Ertragsausfall. Ohne Cyber-Baustein trägst du das komplett selbst.
Fremdes Produktbild im Shop
Ein Foto ohne Lizenz, der Fotograf mahnt ab. Ohne IP-Deckung zahlst du Abmahnkosten und Schadenersatz aus eigener Tasche.
Hardware-Diebstahl auf der Messe
Laptop und Kassensystem verschwinden am Messestand — rund 2.500 €. Sachinhalt in der Police fängt das auf.
- Sind reine Vermögensschäden mitversichert — nicht nur Personen- und Sachschäden?
- Ist ein Cyberangriff (DDoS, Datenverlust) inklusive Ertragsausfall abgedeckt?
- Sind Bild- und Urheberrechte (z. B. bis 25.000 €) im Schutz enthalten?
- Wächst die Police mit, wenn du Sortiment oder Verkaufskanal erweiterst?
- Brauchst du als Eigenmarke/Importeur zusätzlich die erweiterte Produkthaftpflicht?
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Häufige Fragen zur Onlineshop- Versicherung
Was ist der Unterschied zwischen Betriebs- und Produkthaftpflicht?
Die Betriebshaftpflicht deckt Personen-, Sach- und Vermögensschäden aus der betrieblichen Tätigkeit, etwa wenn ein Paketbote auf dem Betriebsgelände stürzt. Die Produkthaftpflicht deckt Schäden durch ein fehlerhaftes Produkt. Die einfache Produkthaftpflicht ist in einer guten Betriebshaftpflicht meist enthalten; die erweiterte Produkthaftpflicht mit reinen Vermögensschäden sowie Aus- und Einbaukosten ist ein Zusatzbaustein, den Eigenmarken und Importeure zusätzlich brauchen.
Reicht die Betriebshaftpflicht oder brauche ich extra eine Produkthaftpflicht?
Für viele Onlineshops reicht eine gute Betriebshaftpflicht als Basis, weil die einfache Produkthaftpflicht dort meist schon enthalten ist. Sobald du eine Eigenmarke führst, aus Nicht-EU importierst oder im Dropshipping als Quasi-Hersteller auftrittst, brauchst du zusätzlich die erweiterte Produkthaftpflicht: Sie deckt echte Vermögensschäden sowie Aus- und Einbaukosten aus Produktfehlern, die die einfache Deckung nicht übernimmt. Ob der Zusatzbaustein nötig ist, hängt von Sortiment und Rolle in der Lieferkette ab und wird in der Ausschreibung geklärt.
Sind Vermögensschäden mitversichert?
Im E-Commerce sind reine Vermögensschäden die häufigsten Schäden: kein Personen- oder Sachschaden, aber ein finanzieller Nachteil für Dritte. Eine gute Onlineshop-Police muss Vermögensschäden ausdrücklich mitversichern. Viele Standard-Betriebshaftpflichten fürs Ladengeschäft tun das nicht oder nur begrenzt, weshalb ein genauer Blick in die Bedingungen wichtig ist.
Sind Cyber-Schäden mitversichert?
Nicht automatisch. Cyber ist in der klassischen Betriebshaftpflicht in der Regel nicht enthalten und muss als eigener Baustein ergänzt werden. Für einen Onlineshop ist er entscheidend, weil ein DDoS-Angriff, ein Datenverlust oder ein gehacktes System tagelangen Ertragsausfall bedeuten kann. In der Praxis entstehen so schnell sechsstellige Schäden, im Beispielfall 138.000 Euro, davon allein 125.000 Euro Ertragsausfall. Wichtig ist, dass der Cyber-Baustein den Ertragsausfall des Shops mit abdeckt, nicht nur die Wiederherstellung der Daten.
Ab welchem Umsatz lohnt sich eine Onlineshop-Versicherung?
Die Schadenhöhe richtet sich nicht nach dem Umsatz. Ein gestürzter Lieferbote, eine Abmahnung oder ein Cyberangriff kostet gleich viel, unabhängig von der Umsatzgröße. Deshalb lohnt sich der Schutz vom ersten ernsthaften Verkauf an, weil ein einzelner Schaden einen kleinen Shop umwerfen kann. Der Einstieg ist mit oft rund 7 bis 15 Euro im Monat günstig, und der Beitrag skaliert mit dem Umsatz und wächst mit dem Shop.
Was kostet eine Onlineshop-Versicherung?
Für viele Onlineshops startet der Schutz bei rund 7 bis 15 Euro im Monat. Mit Zusatzbausteinen wie erweiterter Produkthaftpflicht, Cyber, Sachinhalt oder USA-Deckung entsprechend mehr. Ein fester Preis lässt sich nicht vorab nennen, da Sortiment, Umsatz und Verkaufskanäle den Beitrag bestimmen. Den individuellen Richtwert liefert der Rechner in 60 Sekunden.
Brauche ich als kleiner Shop schon eine Betriebshaftpflicht?
Ja. Die Schadenhöhe richtet sich nicht nach dem Umsatz. Schon ein gestürzter Lieferbote, eine Abmahnung wegen eines Produktfotos oder ein Cyberangriff kann einen kleinen Shop finanziell treffen. Der Einstieg ist mit oft rund 7 bis 15 Euro im Monat günstig, und moderne Policen wachsen mit: Erweiterung von Sortiment oder Kanal ist ohne separate Meldung mitversichert.
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