„Kein Lager, keine Haftung“? Falsch gedacht.
Du hast die Ware nie in der Hand — trotzdem haftest du wie der Hersteller. Wer ein Produkt in der EU in Verkehr bringt, steht in der Produkthaftung, auch für Artikel, die er nie gesehen hat. Wir sichern deinen Shopify-/Dropshipping-Shop sauber ab, bevor die erste Reklamation zur Klage wird — mit Deckungen, die zu einem Startup passen.
Der teure Irrtum: „Ich sehe die Ware ja nie“
Beim Dropshipping geht die Ware direkt vom Lieferanten zum Kunden — du fasst sie nie an. Daraus schließen viele: „Dann kann ich auch nicht haften.“ Das ist der teuerste Denkfehler im E-Commerce. Rechtlich zählt nicht, wer die Ware anfasst, sondern wer sie in der EU in den Verkehr bringt. Und das bist du.
„Der Lieferant haftet, nicht ich“
Sitzt dein Lieferant außerhalb der EU, ist er für deinen geschädigten Kunden praktisch nicht greifbar. Der Kunde hält sich an dich — den Verkäufer in Deutschland.
„Ohne Lager kein Risiko“
Kein eigenes Lager spart dir Sach- und Lagerrisiken — das Produktrisiko bleibt voll bestehen. Ein fehlerhaftes Ladegerät, das brennt, macht keinen Unterschied, wo es lag.
„Ich habe das Produkt nie gesehen“
Nach § 4 ProdHaftG haftest du als Importeur wie der Hersteller — auch für Produkte, die du nie in der Hand hattest. Unwissenheit schützt vor Haftung nicht.
„Bei den kleinen Umsätzen egal“
Ein einziger Personenschaden — verletztes Kind, Brand, Allergie — kann sechsstellig werden. Für dein Startup-Budget existenzbedrohend; der Beitrag dagegen startet bei wenigen Euro.
Deine 4 echten Risiken als Shop-Betreiber
Produkthaftung für fremde Ware
Das Kernrisiko: Du haftest für Schäden durch Produkte, die du weder hergestellt noch je gesehen hast. Absicherung: Produkthaftpflicht mit Quasi-Hersteller-Deckung.
Abmahnung: Bild- & Markenrecht
Fremde Produktbilder, Herstellerlogos oder geschützte Begriffe auf deiner Shopify-Seite? Abmahnungen kommen schnell und teuer. Der passive Rechtsschutz federt das ab.
Cyber: Shop gehackt oder lahmgelegt
Hack oder DDoS: Umsatz steht still, Kundendaten in Gefahr. Der Cyber-Baustein deckt Ertragsausfall, Wiederherstellung und Datenschutz-Folgen.
USA-Skalierung über Amazon.com
In den USA ist das Haftungsniveau deutlich höher. Amazon verlangt ab rund 10.000 $ Monatsumsatz ein COI — mindestens 1 Mio. Deckung, Versicherer mit A-Rating.
Was du wirklich brauchst — deine Checkliste
Damit dein Shop sauber aufgestellt ist, gehören diese Bausteine ins Paket. Nicht jeder braucht alles — aber jeder sollte wissen, was fehlt.
Produkthaftpflicht + Quasi-Hersteller
Das Fundament, wenn du (oder dein Lieferant) aus Nicht-EU importierst — deckt das Kernrisiko der Herstellerhaftung.
Cyber-Baustein
Für Hack, DDoS, Ertragsausfall und Datenschutz-Folgen deines Shopify-Shops.
Passiver Rechtsschutz
Wehrt unberechtigte Ansprüche und Abmahnungen ab — ist bei uns eingeschlossen.
USA-Deckung / Amazon-COI
Sobald du über Amazon.com in die USA skalierst: Certificate of Insurance mit Mindestdeckung und A-Rating-Versicherer.
- Hast du eine Produkthaftpflicht mit Quasi-Hersteller-Deckung für Non-EU-Ware?
- Deckt deine Police auch reine Vermögensschäden am Kunden — nicht nur zerbrochene Produkte?
- Bist du gegen Hack, DDoS und Ertragsausfall deines Shops abgesichert?
- Ist passiver Rechtsschutz gegen Abmahnungen (Bild-/Markenrecht) enthalten?
- Verkaufst du in die USA — und hast USA-Deckung samt Amazon-COI?
- Bist du GPSR-konform: verantwortliche Person in der EU + Pflichtangaben im Listing?
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Beantworte ein paar kurze Fragen zu deinem Shop — du bekommst deine Deckungs-Empfehlung inkl. Quasi-Hersteller-Deckung und den geschätzten Beitrag. Kostenfrei, unverbindlich, ohne Bürokratie.
Häufige Fragen zu Shopify & Dropshipping
Hafte ich beim Dropshipping, obwohl ich die Ware nie sehe?
Ja. Rechtlich zählt nicht, wer die Ware anfasst, sondern wer sie in der EU in Verkehr bringt — und das bist du als Verkäufer. Importierst du oder dein Lieferant aus einem Nicht-EU-Land wie China oder über AliExpress, giltst du als Inverkehrbringer bzw. Quasi-Hersteller und haftest nach § 4 ProdHaftG wie der Hersteller — auch für nie gesehene Produkte.
Brauche ich ohne eigenes Lager überhaupt eine Versicherung?
Ja. Kein eigenes Lager senkt nur Sach- und Lagerrisiken. Das Produktrisiko — die Haftung für Schäden durch die verkauften Produkte — bleibt zu 100 Prozent bei dir. Genau dieses Kernrisiko sichert die Produkthaftpflicht mit Quasi-Hersteller-Deckung ab.
Brauche ich als Anfänger mit wenig Umsatz schon eine Versicherung?
Gerade dann. Die Haftung hängt nicht am Umsatz, sondern am Produkt: Ein einziger fehlerhafter Artikel — Brand, Verletzung, Allergie — kann einen sechsstelligen Schaden auslösen, egal ob du 500 oder 50.000 Euro im Monat machst. Für einen kleinen Shop ist so ein Fall existenzbedrohend, während der Beitrag bei wenigen Euro im Monat startet.
Ich verkaufe nur Print-on-Demand — betrifft mich das?
Auch dann bist du in der Produkthaftung. Bei Print-on-Demand bringst du ein fertiges Produkt unter deinem Shop in Verkehr und haftest für Sach- und Personenschäden daraus, etwa durch hautreizende Farben oder Schadstoffe im Textil. Sitzt der Produktions- oder Materialpartner außerhalb der EU, greift zusätzlich die Quasi-Hersteller-Haftung. Eine schlanke Produkthaftpflicht ist deshalb auch bei Print-on-Demand sinnvoll.
Was kostet der Einstieg in eine Shopify- oder Dropshipping-Versicherung?
Für kleine Dropshipping-, Shopify- und Print-on-Demand-Shops startet die Produkthaftpflicht bei rund 7 bis 15 Euro im Monat; mit Bausteinen wie Cyber, Rückruf oder USA-Deckung mehr. Den individuellen Richtwert liefert der Produkthaftpflicht-Rechner in 60 Sekunden, danach folgt auf Wunsch die kostenfreie Ausschreibung mit echten Angeboten.
Was ist bei Verkauf über Amazon.com bzw. USA zu beachten?
Beim Skalieren in die USA brauchst du eine ausdrückliche USA-Deckung wegen des höheren Haftungsniveaus. Amazon verlangt ab rund 10.000 US-Dollar Monatsumsatz ein Certificate of Insurance mit mindestens 1 Mio. Deckung und einem Versicherer mit A-Rating.
Was ist die GPSR und muss ich sie als Dropshipper beachten?
Die GPSR (EU-Produktsicherheitsverordnung) verlangt eine verantwortliche Person mit Sitz in der EU je Produkt sowie Pflichtangaben wie Kennzeichnung, Sicherheitshinweise und Kontaktdaten im Listing. Das gilt auch beim Dropshipping — importierst du aus Nicht-EU, kannst genau du diese verantwortliche Person werden. Es ist ein Rechtsthema, das eng mit deiner Produkthaftung zusammenhängt.
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Wir sind Versicherungsmakler, keine Vergleichsseite: Wir stehen auf deiner Seite, schreiben den Markt für dich aus und begleiten dich, wenn es ernst wird — vom ersten Sale bis zur USA-Skalierung.