Für Selbstständige & Unternehmer, die länger als 3 Jahre am Markt sind
1.936 Fördermittel für Unternehmen in Deutschland.
Viele davon stehen auch etablierten Selbstständigen offen.
Fördermittel-Portale schreiben fast immer für Existenzgründerinnen und Existenzgründer. Wer schon länger selbstständig ist, GmbH-Geschäftsführerin oder Einzelunternehmer, findet dort selten die passenden Programme. Diese Übersicht zeigt, was Bund und alle 16 Bundesländer aktuell tatsächlich anbieten - mit Quelle, Stand, Fristen und einem Rechner.
Fördermittel sind nicht dasselbe wie Existenzgründungshilfen: Neben den Gründungsprogrammen gibt es bundesweit und in jedem der 16 Bundesländer Zuschüsse, Darlehen mit Tilgungsnachlass und steuerliche Hebel, die ausdrücklich für bestehende Unternehmen offen sind - etwa die Forschungszulage (35 % für KMU, Rechtsanspruch), die Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III (bis 100 % der Lehrgangskosten unter 50 Beschäftigten) oder GRW-Investitionszuschüsse (in Sachsen bis 45 % für kleine Unternehmen mit Tarifbindung in den C-Fördergebieten). 2026 zählt das Timing: ZIM ist seit 07.07.2026 gestoppt, die BAFA-Beratungsrichtlinie endet am 31.12.2026, KOMPASS-Schecks sind begrenzt.
Unabhängig recherchiert · 16 Bundesländer einzeln ausgewertet · Quellen: Landesförderbanken, Förderdatenbank des Bundes, BAFA, KfWZuletzt aktualisiert: 24. Oktober 2026
Bundesland anklicken - die Detailkarte unten springt direkt dorthin.
Warum sich die Hilfe lohnt
Nicht die Förderwürdigkeit ist das Problem, sondern der Prozess
Viele etablierte Betriebe hätten Anspruch auf mehr, als sie nutzen. Sie scheitern an Zeit, Fristen und Formalien. Hier stehen die sieben häufigsten Gründe und sieben Argumente, es trotzdem anzugehen.
Warum viele es nicht selbst machen
01
Zeitmangel im TagesgeschäftRecherche, Antrag und Nachweise kosten Stunden, die im laufenden Betrieb fehlen, gerade ohne eigene Verwaltungsabteilung.
02
Eine unüberschaubare FörderlandschaftÜber 1.000 Programme von Bund, Ländern und EU laufen parallel, mit eigenen Trägern, Fristen und Kombinationsregeln. Ohne Überblick findest du höchstens ein bekanntes Programm, nicht das passende.
03
Formfehler, die die Förderung kostenEin häufiger Grund für Ablehnungen: Die Maßnahme beginnt, bevor der Antrag gestellt oder bewilligt ist. Dann ist der Anspruch weg, egal wie gut das Vorhaben ist.
04
Wechselnde Fristen und ZuständigkeitenProgramme laufen aus, öffnen nur in Zeitfenstern oder stoppen bei ausgeschöpftem Budget. Wer das nicht hauptberuflich verfolgt, verpasst Fenster, ohne es zu merken.
05
Verwechslung mit KreditenViele meiden das Thema, weil sie Rückzahlung und Schulden erwarten. Die hier relevanten Zuschüsse sind nicht rückzahlbar; Darlehen mit Tilgungsnachlass sind eine eigene Programmart.
06
Fehlendes Berater-MatchingNicht jede Beratung ist förderfähig, teils braucht es einen gelisteten oder zugelassenen Berater. Wer das nicht prüft, zahlt womöglich den vollen Preis für eine förderfähige Leistung.
07
Einmal abgelehnt, nie wieder versuchtAblehnungen haben oft formale Gründe und lassen sich beheben. Sie werden aber als "das ist nichts für mich" gelesen, und das Thema ist erledigt.
Warum es sich trotzdem lohnt
01
Nicht rückzahlbares GeldBei den zentralen Beratungsprogrammen übernimmt der Staat je nach Region 50 bis 80 Prozent der förderfähigen Kosten. Das ist eine Kostenersparnis, kein Kredit.
02
Die Leistung ist ohnehin sinnvollEine geförderte Beratung liefert Analyse und Strategie, die ein Betrieb unabhängig von der Förderung gebrauchen kann. Der Zuschuss macht sie nur günstiger.
03
Vorsprung durch TempoWer Digitalisierung, neue Arbeitsweisen oder Qualifizierung jetzt fördern lässt, ist dem Wettbewerb voraus, der das Thema aus Zeitmangel verschiebt.
04
Fachkräfte sichernDie Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III übernimmt einen großen Teil der Lehrgangs- und Lohnkosten während der Qualifizierung.
05
KI-Themen früh angehenBeratung zu KI im Betrieb ist ein aktuelles Thema. Ob ein konkreter Beratungsinhalt förderfähig ist, prüfen wir im Einzelfall vor dem Antrag.
06
Kleinunternehmer zahlen weniger EigenanteilSeit 15.11.2025 gilt bei der BAFA-Beratung für Antragsteller ohne Vorsteuerabzug, etwa nach § 19 UStG, die Bruttobasis. Das senkt den Eigenanteil.
07
Absicherung getrennt gedachtAus der Beratung entstehen oft Fragen zur Absicherung des Betriebs. Die besprechen wir getrennt von der geförderten Beratung, denn Versicherungsberatung selbst ist nicht förderfähig.
Kernbotschaft
Bei vielen Betrieben fehlt nicht die Förderwürdigkeit, sondern die Zeit für Fristen, Formalien und die Frage, was zum eigenen Bundesland und zur eigenen Rechtsform passt. Genau dafür sind wir da.
Klicke auf ein Bundesland in der Karte oder in der Tabelle. Programmzahlen aus der Förderdatenbank des Bundes; Highlight-Programm, Fördersatz und nächste Frist je Land aus unserer eigenen Auswertung der Landesförderbank-Kataloge - Stand der Programmzahlen: Zählung vom 18. August 2026; abgelaufene Fristen bereinigt am 30. September 2026.
wenige Programmeviele Programme
Platz 1 / 16
Sachsen
LandeshauptstadtDresden
Förderprogramme183
Highlight für bestehende Betriebe: GRW-Investitionszuschuss Sachsen (Richtlinie GRW RIGA) - Kleine Unternehmen: 35 % Basis / 45 % mit Tarifbindung in den C-Fördergebieten der Landkreise … Nächste Frist: 31.12.2026 (Beratungsförderung Betriebsberatung: Richtlinie läuft aus). 8 Landesprogramme im Detail auf der Landesseite.
Meistergründungsprämie: keine - Meisterbonus 3.000 € (seit 01.01.2026 erhöht)
Was sich im Bund geändert hat und was das für deine Rechtsform bedeutet
Zwei bekannte Bundesprogramme gibt es nicht mehr, ein wichtiges endet zum Jahreswechsel. Hier steht, was 2026 wirklich gilt, und welcher Hebel je nach Rechtsform infrage kommt.
Die Frist, die jetzt zählt31.12.2026
BAFA-Unternehmensberatung: Richtlinie und Antragsfrist enden
Der Antrag muss vor Beratungsbeginn gestellt sein, sonst entfällt der Zuschuss. Pro Unternehmen sind höchstens 2 Anträge je Kalenderjahr und 5 Anträge insgesamt bis zum Fristende möglich. Eine Anschlussregelung ist bis zum Recherchestand 30.09.2026 nicht veröffentlicht.
Digital Jetzt und go-digitalDigital Jetzt lief Ende 2023 aus, go-digital Ende 2024. Einen direkten Bundes-Nachfolger gibt es nicht, die Investitionsförderung für Digitalisierung liegt inzwischen bei den Ländern.
Frist beachten
BAFA-Beratung: Antragsfrist 31.12.2026Zuschuss je nach Region 50 % bis 80 %, höchstens 2.800 € je Beratung. Steuer-, Rechts- und Versicherungsberatung sind nicht förderfähig.
Neu
BAFA: Bruttobasis für KleinunternehmerSeit 15.11.2025 wird bei Antragstellern ohne Vorsteuerabzug, etwa Kleinunternehmern nach § 19 UStG, der Brutto-Rechnungsbetrag zugrunde gelegt. Der Eigenanteil sinkt damit.
Neu
INQA-Coaching: neue RichtlinieDie Förderrichtlinie wurde am 22.06.2026 im Bundesanzeiger veröffentlicht. 80 % Zuschuss, höchstens 1.200 € netto je Berater-Tag, bis zu 12 Tage in 7 Monaten.
Aktiv
Weiterbildung Beschäftigter nach § 82 SGB IIIUnter 50 Beschäftigten bis zu 75 % Entgeltzuschuss und bis zu 100 % der Lehrgangskosten. Ab 45 Jahren oder bei Schwerbehinderung bis 100 % der Lehrgangskosten bei unter 500 Beschäftigten.
Dein Bundes-Hebel, je nach Rechtsform
Die Grenzen zählen: INQA-Coaching ist für Unternehmen mit weniger als 250 Beschäftigten und höchstens 50 Mio. € Umsatz oder 43 Mio. € Bilanzsumme. Bei der Weiterbildungsförderung entscheiden die Schwellen 50 und 500 Beschäftigte über den Satz.
Einzelunternehmer und Freiberufler
BAFA-Beratung mit 50 % bis 80 % Zuschuss und Bruttoabrechnung für Kleinunternehmer. Dazu KOMPASS für Solo-Selbstständige im Haupterwerb: 90 % bis 4.500 €, mindestens 2 Jahre am Markt, Scheckausgabe 2026 begrenzt.
GbR
Auch die GbR kann geförderte Beratung nutzen und braucht dafür ein sauber geführtes Unternehmen. Wie die Gesellschafter für die KMU-Einstufung und die Antragsberechtigung zählen, klären wir vor dem Antrag, nicht danach.
UG und GmbH
BAFA-Beratung und INQA-Coaching lassen sich ergänzen, sofern es nicht dieselben Kosten sind. Für Beschäftigte greift § 82 SGB III. Die persönliche Haftung als Geschäftsführer sichern wir getrennt von der geförderten Beratung ab, zum Beispiel mit D&O.
GmbH & Co. KG
Für die Einstufung als KMU zählen verbundene Unternehmen mit, das entscheidet über Sätze und Grenzen. De-minimis-Beihilfen dürfen je einzigem Unternehmen 300.000 € in drei Jahren nicht übersteigen. Diese Prüfung machen wir vor jedem Antrag.
Recherchestand 30.09.2026 auf Basis der Programmseiten von BAFA, INQA, Bundesagentur für Arbeit und KOMPASS. Mit der Maßnahme erst nach Antragstellung bzw. Bewilligung beginnen. Keine Garantie auf Bewilligung.
Für Unternehmen: doppelt nutzen
Förderung für dich, geförderte Risikoanalyse für deinen Betrieb
Du kannst Fördermittel für dich selbst nutzen und zusätzlich eine BAFA-geförderte Unternehmensberatung zum Risikomanagement in Anspruch nehmen. Die Beratung führt unser zugelassener Beratungspartner durch. Wir ordnen das Ergebnis danach mit dir ein und besprechen Absicherung getrennt davon.
50 % / 80 %Zuschuss: 50 % Regelsatz, bis zu 80 % in den neuen Ländern (ohne Berlin, Region Leipzig) sowie Region Lüneburg und Trier
1.750 / 2.800 €höchster Zuschuss je Beratung (West / Ost)
31.12.2026Ende der Antragsfrist, Antrag vor Beratungsbeginn
Welche Förderung passt zu deinem Vorhaben? Bundesprogramme und die Highlight-Programme aller 16 Länder
Wähle oben die Kategorie: Du siehst 16 bundesweite Programme (gelten überall, unabhängig vom Standort) und je Bundesland ein ausgewähltes Highlight-Programm für bestehende Betriebe - mit Bewilligungsstelle, Verfahren, Fördersatz und Frist. Recherchestand Bundesprogramme: 30. September 2026; Landes-Highlights: Stand der jeweiligen Landesseite.
Prozessberatung zu Arbeitsorganisation, Digitalisierung, Fachkräftesicherung in KMU unter 250 Beschäftigten.
Satz / Max.
80 % des Beraterhonorars, max. 12 Beratungstage à 1.200 € netto (Eigenanteil 20 %)
Bewilligt
BMAS über INQA-Beratungsstellen / autorisierte Coaches
Verfahren
Erstberatung bei einer INQA-Beratungsstelle, Scheck-Ausgabe, Coaching durch autorisierten Coach
Frist / Status
Förderzeitraum laut INQA-Seite 2023 bis 2028, laut ESF-Programmseite bis 31.12.2029 (Förderrichtlinie BAnz AT 22.06.2026 B2); konkretes Ende der Scheck-Ausgabe nicht belegt
Weiterbildungszuschuss für Solo-Selbstständige (höchstens ein Vollzeitäquivalent an Mitarbeitenden).
Satz / Max.
90 % der Qualifizierungskosten, max. 4.500 €
Bewilligt
BMAS über KOMPASS-Anlaufstellen
Verfahren
Beratung bei einer Anlaufstelle, Qualifizierungsscheck, Abrechnung nach Weiterbildung
Frist / Status
Programm bis 29.02.2028; Scheck-Ausgabe 2026 bundesweit begrenzt (laut IHK Nord Westfalen, 12.08.2026: voraussichtlich bis einschließlich Oktober 2026)
Bekanntes FuE-Programm des Bundes - aktuell wegen ausgeschöpfter Haushaltsmittel für neue Anträge geschlossen, bereits eingereichte Anträge werden weiter bearbeitet.
Satz / Max.
FuE-Einzelprojekte: bis 690.000 € förderfähige Kosten, Fördersätze 45 % (kleine) bis 25 % je Größe/Region
Bewilligt
BMWE über Projektträger (AiF, VDI/VDE-IT, EURONORM)
Verfahren
Direktantrag über die Förderzentrale Deutschland (seit 03.11.2025)
Frist / Status
Befristeter Antragsstopp seit 07.07.2026, 12:00 Uhr - Wiederaufnahme für Anfang 2027 angestrebt
Zinsgünstige Standardfinanzierung für Investitionen, Übernahmen und Betriebsmittel.
Satz / Max.
Bis 25 Mio. € je Vorhaben, Investitionen und Betriebsmittel; optional Haftungsfreistellung
Bewilligt
KfW über Hausbank
Verfahren
Hausbankverfahren, Antrag vor Vorhabenbeginn
Frist / Status
laufend
BundDigitalisierungDarlehen + Zuschussoffen
ERP-Förderkredit Digitalisierung (KfW 511/512)
Digitalisierungskredit mit echtem Zuschussanteil - bundesweit, unabhängig vom Landesprogramm.
Satz / Max.
Kredit bis 7,5 Mio. € (Stufe 1) bzw. 25 Mio. €; bis zu 3 % (Stufe 2) bzw. bis zu 5 % (Stufe 3) des Kreditbetrags als Zuschuss, max. 200.000 €; Stufe 1 ohne Zuschuss
Bewilligt
KfW über Hausbank
Verfahren
Hausbankverfahren; Zuschuss wird mit dem Kredit beantragt; Einstufung Stufe 1-3
Frist / Status
laufend (seit 01.07.2025, ersetzt KfW 380/390)
Bundesprogramme zuletzt geprüft: 30. September 2026 · Quellen: BAFA, KfW, BMWE/BMAS, Landesförderbanken, Förderdatenbank des Bundes
Fördersätze, Deckel und Fristen sind Richtwerte aus den offiziellen Programmseiten und Richtlinien; sie ändern sich laufend. Programme mit Antragsstopp bleiben zur Orientierung gelistet - die Landesseiten zeigen jeweils alle Landesprogramme im Detail.
Highlight-Förderung bundesweit
Forschungszulage: der Hebel mit Rechtsanspruch - 35 % für KMU, ohne Antragsstopp
Wir haben die bundesweiten Programme daraufhin angesehen, ob sie für bestehende Betriebe tatsächlich beantragbar sind und sich nachvollziehbar rechnen. Seit dem ZIM-Antragsstopp am 07.07.2026 ist die Forschungszulage ein verlässlicher Innovationshebel, weil sie ein Rechtsanspruch über das Finanzamt ist. Hier die Fakten, eine Fallstudie und ein Rechner für die wichtigsten Bundesprogramme.
Steuerliche Förderung für eigenbetriebliche Forschung und experimentelle Entwicklung: 25 % der förderfähigen Aufwendungen, für KMU 35 % - ausgezahlt bzw. mit der Steuerschuld verrechnet, auch bei Verlusten. Bemessungsgrundlage seit 2026 bis 12 Mio. € pro Jahr; Auftragsforschung zu 70 % anrechenbar; Eigenleistungen von Einzelunternehmern mit 100 € je Stunde.
Wer bewilligt
Bescheinigungsstelle Forschungszulage (BSFZ) prüft das Vorhaben; das Finanzamt setzt die Zulage fest
Verfahren
Zweistufig: 1. Antrag auf Bescheinigung im BSFZ-Portal (auch rückwirkend für laufende oder abgeschlossene Vorhaben), 2. Antrag auf Forschungszulage beim Finanzamt nach Ablauf des Wirtschaftsjahres (ELSTER) - keine Vorhabenbeginn-Sperre
Fördersatz
25 % der Bemessungsgrundlage; KMU (Anhang I AGVO) +10 Prozentpunkte = 35 %
Min / Max
Bemessungsgrundlage max. 12 Mio. € pro Jahr für Aufwendungen ab 01.01.2026 (vorher 10 Mio. €) → max. 4,2 Mio. € Zulage für KMU; kein Mindestbetrag
Zielgruppe
Alle steuerpflichtigen Unternehmen unabhängig von Größe, Rechtsform und Branche - auch Einzelunternehmer; KMU-Bonus für kleine und mittlere Unternehmen
Frist
laufend; Antrag auf Zulage nach Ende des Wirtschaftsjahres (Festsetzungsfrist beachten)
Budget-Status
Kein Budgetdeckel und kein Antragsstopp - Rechtsanspruch, keine Ermessensleistung
Fallstudie (Modellrechnung)
So rechnet sich die Forschungszulage für einen mittelständischen Entwickler
BetriebGmbH, 25 Mitarbeitende, Sondermaschinenbau mit eigener Entwicklungsabteilung (kleines Unternehmen nach EU-Definition), Sitz in Deutschland
VorhabenEntwicklung einer sensorgestützten Steuerung als neuartiges Produkt (12 Monate): 3 Entwickler mit anteiligen FuE-Bruttolöhnen von 300.000 € plus Auftragsforschung an ein Institut über 50.000 €
Modellrechnung auf Basis des FZulG in der Fassung des steuerlichen Investitionssofortprogramms (Aufwendungen ab 01.01.2026); die BSFZ prüft den FuE-Charakter, das Finanzamt setzt fest - kein Bescheid, keine Zusage.
Förder-Rechner Bund: Was könnte dein Vorhaben bringen?
Vorhaben wählen, Unternehmensgröße und Summe eingeben - der Rechner nutzt die aktuellen Sätze und Deckel der bundesweiten Programme und zeigt einen Richtwert samt Formel. Die Landesprogramme kommen obendrauf: dafür gibt es den Rechner auf jeder Bundesland-Seite.
25 % der FuE-Aufwendungen (Personalkosten, Auftragsforschung zu 70 %, ab 2026 plus 20 % Gemeinkostenpauschale), KMU 35 %; Bemessungsgrundlage bis 12 Mio. €/Jahr; Rechtsanspruch über das Finanzamt, BSFZ-Bescheinigung auch rückwirkend - kein Antragsstopp wie beim ZIM.
Richtwert ohne Gewähr - keine Zusage. KMU-Status inkl. verbundener Unternehmen, De-minimis-Rahmen (300.000 € in 3 Jahren), Kumulierung und Bewilligung entscheiden über die tatsächliche Höhe.
Beispiel bundesweit: Ein kleines Unternehmen mit 300.000 € FuE-Personalkosten erhält über die Forschungszulage rund 138.250 € (35 % auf 395.000 € Bemessungsgrundlage inklusive 20 % Gemeinkostenpauschale und 70 % der Auftragsforschung). Weiterbildung: bis 100 % der Lehrgangskosten unter 50 Beschäftigten (§ 82 SGB III). Energieeffizienz: 25 %/20 % Zuschuss (EEW Modul 1, max. 200.000 €). Beratung: 50 %/80 % bis 3.500 € (BAFA, nur bis 31.12.2026). Alle Werte sind Richtwerte aus den offiziellen Programmregeln (Stand 30. September 2026).
Fristen-Radar & Checkliste
Fördermittel richtig beantragen: Fristen, typische Fehler, wer was bewilligt
Fördertöpfe sind endlich - 2026 gab es allein im Bund den ZIM-Antragsstopp und begrenzte KOMPASS-Schecks, in den Ländern Antragsfenster, Kontingente und ausgeschöpfte Programme. Der Fristen-Radar zeigt, was zeitkritisch ist, die Fehlerliste, woran Anträge scheitern, und die Behörden-Matrix, wer eigentlich was in welchem Verfahren bewilligt.
Chronologisch: die wichtigsten Fristen, Antragsfenster und Programmenden im Bund und ausgewählte Länder-Termine. Rot markiert = zeitkritisch. Alle Landesfristen stehen auf der jeweiligen Landesseite. Stand 30. September 2026.
Weitere Stichtage nicht veröffentlicht; Antrag vor Vorhabenbeginn bei der IB.
2026
KOMPASS-Qualifizierungsschecks für Solo-Selbstständige: Ausgabe monatlich bundesweit begrenztBund
90 % Zuschuss bis 4.500 €; die Anlaufstellen geben 2026 nur begrenzt Schecks aus, voraussichtlich bis einschließlich Oktober 2026 (IHK Nord Westfalen, 12.08.2026).
02.12.2026
Hessen: Distr@l Förderlinie 1+2: letzte Skizzenfrist 2026Land
Bis 50 % Zuschuss für KMU, max. 500.000 €; Innovationsgehalt ist Auswahlkriterium.
31.12.2026
BAFA-Unternehmensberatung: Richtlinie gilt bis 31.12.2026, Anschluss ab 2027 laut BAFA nicht genanntBund
Anträge auf 50 % bzw. 80 % Beratungszuschuss (max. 1.750/2.800 €) sind nur bis zum 31.12.2026 nach der aktuellen Richtlinie möglich.
Ende 2026
Mittelstand-Digital: aktuelle Förderphase endet Ende 2026, neues Netzwerk ab 01.01.2027 (BMWE)Bund
Kostenlose Digital-Erstberatung noch 2026 sichern; wie das Nachfolgenetzwerk aussieht, ist offen.
22.06.2026
INQA-Coaching: neue Förderrichtlinie im BundesanzeigerBund
80 % Zuschuss auf bis zu 12 Beratungstage; neue Richtlinie im Bundesanzeiger vom 22.06.2026.
Welche Förderung passt zu deinem Betrieb in deinem Bundesland?
Beantworte vier kurze Fragen. Wir gleichen dein Vorhaben mit den Landes- und Bundesprogrammen ab, prüfen Fristen und Antragsstopps und melden uns binnen 24 Stunden mit den passenden Programmen, der Förder-Checkliste als PDF und einer ehrlichen Einschätzung - auch wenn die Antwort mal „lohnt sich nicht“ heißt.
2 Minuten · kostenlos · unverbindlich
Antwort binnen 24 Stunden mit konkreten Programmen statt Linkliste
Land + Bund geprüft, inklusive Fristen, Kontingente und Antragsstopps
Förder-Checkliste als PDF: 12 Prüfpunkte, häufigste Fehler, Behörden-Matrix
Kein Verkaufsdruck: Fördermittel sind der Einstieg, nicht das Produkt
Sortiert persönlich vor, welche Programme zu deinem Betrieb passen.
Bund-Flagships
6 Bundesprogramme, die zusätzlich zu jedem Landesprogramm laufen
Diese sechs Flagships des Bundes gelten unabhängig vom Bundesland und lassen sich mit den Landesprogrammen in deinem Bundesland kombinieren. Im Förder-Check prüfen wir beides zusammen.
01Steuer / F&Eoffen
Forschungszulage
Steuerliche FuE-Förderung mit Rechtsanspruch: 25 % der Bemessungsgrundlage, für KMU 35 % - auf Personalkosten, 70 % der Auftragsforschung und seit 2026 eine Gemeinkostenpauschale von 20 %. Auch rückwirkend für laufende Vorhaben beantragbar, Auszahlung über die Steuer.
Satz / Max.
25-35 %, Bemessungsgrundlage bis 12 Mio. € pro Jahr
Zuschuss zum Honorar externer Unternehmensberatung für KMU: 50 % in den alten Bundesländern (max. 1.750 €), bis zu 80 % in den neuen Ländern (max. 2.800 €) - bis zu 2 Beratungen pro Jahr, Antrag vor Beratungsbeginn.
Betriebe unter 50 Beschäftigten können bis zu 100 % der Lehrgangskosten plus bis zu 75 % Lohnkostenzuschuss während der Weiterbildung erhalten - nach Einzelfallprüfung durch die Arbeitsagentur, auch als Sammelantrag für mehrere Beschäftigte.
Satz / Max.
bis 100 % Lehrgangskosten + bis 75 % Entgeltzuschuss
90 % Zuschuss auf Weiterbildungen ab 20 Stunden, maximal 4.500 € - für Solo-Selbstständige im Haupterwerb (höchstens ein Vollzeitäquivalent an Mitarbeitenden), die mindestens 2 Jahre am Markt sind.
Satz / Max.
90 % der Kosten, max. 4.500 €
Frist / Status
Scheck-Ausgabe 2026 begrenzt, voraussichtlich bis Oktober
80 % Zuschuss auf bis zu 12 Tage agile Prozessberatung zu Digitalisierung, Personal und Arbeitsorganisation (rechnerisch bis rund 11.500 €) - für KMU mit mindestens einer sozialversicherungspflichtigen Vollzeitstelle und 2 Jahren am Markt.
Satz / Max.
80 % des Honorars, max. 12 Beratungstage
Frist / Status
Neue Förderrichtlinie im Bundesanzeiger vom 22.06.2026
Investitionszuschüsse für Effizienzmaßnahmen im Betrieb: effiziente Motoren und Druckluft (Modul 1), Prozesswärme, Sensorik - in der Premiumförderung bis 45 % für kleine Unternehmen plus bis zu 10 Punkte Dekarbonisierungsbonus.
Satz / Max.
15-45 % (+Bonus), Zuschuss bis 20 Mio. €
Frist / Status
laufend, Antrag vor Vorhabenbeginn (bis 31.12.2028 möglich)
Fördersätze und Fristen laut offiziellen Programmseiten und Richtlinien, Recherchestand 30. September 2026. Vor Antragstellung prüfen wir den tagesaktuellen Stand.
Dein Ansprechpartner für Fördermittel
Vom passenden Programm bis zur Antragstellung an deiner Seite
Jan RuhoffGeschäftsführer VERSIANER · Makler mit Fliege
Jan kennt die Förderlandschaft nicht nur aus der Theorie: Als unabhängiger Versicherungsmakler begleitet er Selbstständige und Unternehmer seit Jahren durch Förderanträge, Nachweispflichten und die Frage, welches Programm überhaupt zum eigenen Bundesland und zur eigenen Unternehmensphase passt. Kein Fulltime-Rechercheur nötig - Jan sortiert vor, was für deinen Betrieb wirklich in Frage kommt.
Wertet die Förderprogramme aller 16 Bundesländer aus100 % unabhängiger VersicherungsmaklerTeil der Versuro Gruppe
Das Altersvorsorgedepot: staatliche Förderung für Selbstständige
Ab 1. Januar 2027 ersetzt das Altersvorsorgedepot die Riester-Rente - und öffnet sich erstmals auch für Selbstständige und Versorgungswerk-Mitglieder. Der Staat bezuschusst deine Beiträge direkt mit einer jährlichen Zulage, dazu kommt eine eigene Förderung pro Kind - unabhängig von den Fördermitteln oben, mit zusätzlicher Wirkung bei der Steuer.
Quelle: VOLKSWOHL BUND, Webinar, Stand 3. Juli 2026, sowie Bundesrats-Beschluss vom 8. Mai 2026.
Rotes Fragezeichen: hier prüfen wir vor dem Antrag
Was auf dieser Übersicht noch offen oder nicht abschließend belegt ist
Fördermittel ändern sich laufend. Wo wir etwas nicht sicher belegen können, steht ein rotes Fragezeichen. Klapp den Punkt auf, dann siehst du, was wir wissen, was offen ist und wie wir es vor deinem Antrag klären.
?Gibt es nach dem 31.12.2026 eine Anschlussregelung für die BAFA-Beratung?
Belegt (BAFA-Seite und Richtlinientext, Fassung vom 12.12.2024, geprüft am 30.09.2026): Die Richtlinie gilt für Anträge, die bis 31.12.2026 gestellt werden. Der Zuschuss beträgt 50 % (höchstens 1.750 €) in den alten Ländern einschließlich Berlin und Region Leipzig und 80 % (höchstens 2.800 €) in den neuen Ländern sowie den Regionen Lüneburg und Trier; höchstens 2 Beratungen je Jahr und 5 in der Richtliniendauer. Offen: Eine Anschlussregelung für 2027 ist bis 30.09.2026 nicht veröffentlicht, die BAFA-Seite sagt dazu nichts. Klärung: Wir beobachten die BAFA-Seite und melden uns, wenn sich etwas ändert. Wer plant, stellt den Antrag vor Jahresende.
?Ist KI-Beratung förderfähig?
Belegt: Die BAFA fördert Unternehmensberatung, aber keine Steuer-, Rechts- und Versicherungsberatung. Offen: Eine ausdrückliche Zusage, dass jeder KI-Beratungsinhalt förderfähig ist, haben wir nicht gefunden. Klärung: Ob dein Beratungsinhalt förderfähig ist, prüft der Beratungspartner vor dem Antrag im Einzelfall.
?Bis wann werden KOMPASS-Schecks und INQA-Coaching ausgegeben?
Belegt (geprüft am 30.09.2026): KOMPASS läuft laut ESF-Programmseite bis 29.02.2028. Die bundesweite Scheckausgabe ist monatlich begrenzt und nach IHK Nord Westfalen (Pressemitteilung vom 12.08.2026) voraussichtlich bis einschließlich Oktober 2026 begrenzt; Beratungstermine sind auch danach online buchbar. Voraussetzungen: Haupterwerb, mindestens 2 Jahre am Markt, höchstens ein Vollzeitäquivalent an Mitarbeitenden. INQA-Coaching: neue Förderrichtlinie im Bundesanzeiger vom 22.06.2026; die INQA-Seite nennt den Förderzeitraum 2023 bis 2028, die ESF-Programmseite als Laufzeit den 31.12.2029. Offen: Ein konkretes Enddatum der INQA-Scheckausgabe ist nicht belegt (eine frühere Angabe 30.06.2028 haben wir entfernt). Für KOMPASS ist nach Oktober 2026 nicht belegt, ob weiter Schecks ausgegeben werden. Die Angabe der IHK ist eine Sekundärquelle. Klärung: Die KOMPASS-Anlaufstellen und INQA-Beratungsstellen nennen den tagesaktuellen Stand vor Antrag.
?Wie aktuell sind ZIM, KfW, Forschungszulage und EEW?
Belegt (am 30.09.2026 gegen die Programmseiten geprüft): ZIM: befristeter Antragsstopp seit 07.07.2026, 12:00 Uhr (zim.de, Meldung vom 07.07.2026); eine Aufhebung wird für Anfang 2027 angestrebt und hängt vom Bundeshaushalt 2027 ab, bereits eingereichte Anträge werden weiter bewilligt, soweit Mittel verfügbar sind. Forschungszulage: 25 %, KMU 35 %, Bemessungsgrundlage bis 12 Mio. € für Aufwendungen ab 2026, 20 % Gemeinkostenpauschale bei Vorhaben mit Beginn nach dem 31.12.2025, 100 € je Stunde Eigenleistung (Bescheinigungsstelle Forschungszulage). KfW 511/512 und 513/514: Kredit bis 7,5 Mio. € (Stufe 1, ohne Zuschuss) bzw. 25 Mio. € (Stufen 2 und 3), Zuschuss höchstens 200.000 € (KfW-Merkblätter, Stand 23.04.2026); bei 511/512 bis zu 3 % bzw. 5 % (IHK Ostthüringen, Seitenstand 26.08.2026). EEW: Modul 1 mit 25 % (kleine) bzw. 20 % (mittlere Unternehmen), höchstens 200.000 €; Antrag über die Förderzentrale Deutschland seit 15.09.2025; Antragstellung laut Förderdatenbank bis 31.12.2028. Offen: Die KfW-Prozentsätze bei 513/514, die EEW-Sätze für Modul 4 (Premium) samt Dekarbonisierungsbonus und die Nachfolge der Mittelstand-Digital Zentren ab 2027 haben wir nicht aus einer Primärquelle bestätigt; die Prozentsätze der KfW-Konditionenseite waren für uns nicht abrufbar. Klärung: Vor jedem Antrag prüfen wir den Stand direkt bei der Förderstelle.
?Stimmen die Programmzahlen pro Bundesland?
Belegt: Die Zahlen stammen aus der Förderdatenbank des Bundes (Zählung vom 18.08.2026; 16 Länder, zwischen 51 und 183). Offen: Wir haben am 30.09.2026 nicht neu gezählt, die Zählweise ändert sich, und wie viele Programme davon für etablierte Betriebe relevant sind, ist eine Einschätzung. Klärung: Entscheidend sind die einzelnen Programme, nicht die Gesamtzahl.
?Welche Hinweise auf den Landesseiten sind noch nicht endgültig geklärt?
Jede Landesseite hat unten eigene rote Fragezeichen mit den offenen Punkten des Landes, zum Beispiel Schleswig-Holstein (DKU-Richtlinie), Thüringen (Weiterbildungsscheck) und Bremen (Digitaler Mittelstand). Diese Punkte klären wir vor dem Antrag mit der zuständigen Landesbank.
?Welche früheren Angaben auf dieser Übersicht waren nicht korrekt?
Belegt und am 30.09.2026 korrigiert: (1) KOMPASS stand als Angebot nur für Solo-Selbstständige ohne Angestellte; laut ESF-Seite ist ein Vollzeitäquivalent an Mitarbeitenden erlaubt. (2) Für INQA-Coaching stand eine Scheck-Ausgabe bis 30.06.2028; das ist nicht belegt und entfernt. (3) Beim ZIM-Antragsstopp stand Wiederaufnahme frühestens Anfang 2027; die Meldung vom 07.07.2026 sagt, eine Aufhebung werde für Anfang 2027 angestrebt. (4) Der KfW-Zuschuss bei 511/512 stand als feste 3 % bzw. 5 %; korrekt ist bis zu 3 % bzw. 5 %, bei 513/514 sind die Prozentsätze nicht belegt und wurden entfernt. (5) Die Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III stand als gesetzliche Leistung; die Bewilligung erfolgt im Einzelfall durch die Arbeitsagentur. Offen: Nichts, die Angaben sind angepasst. Klärung: Bei Zweifeln gilt immer die Programmseite der Förderstelle.
Recherchestand 30.09.2026. Wenn du zu einem Punkt sicher gehen willst, frag uns im Förder-Check.
Häufige Fragen
Fördermittel für Selbstständige - die wichtigsten Antworten
Die Antworten auf das, was Selbstständige und Unternehmer uns am häufigsten zu Fördermitteln fragen - kompakt und ohne Fachchinesisch.
Ja. Die meisten Förderprogramme sind nicht an eine Gründung gebunden. Das Programm KOMPASS zum Beispiel richtet sich ausdrücklich an Solo-Selbstständige, unabhängig davon, wie lange das Unternehmen schon besteht - mit einem Zuschuss von bis zu 90 % der Weiterbildungskosten, maximal 4.500 €, nur für Solo-Selbstständige im Haupterwerb; die Scheckausgabe ist 2026 begrenzt.
Bundesprogramme wie die BAFA-Unternehmensberatung oder die Forschungszulage gelten deutschlandweit einheitlich. Landesprogramme kommen zusätzlich von deinem Bundesland und unterscheiden sich stark in Zahl und Höhe - die Karte oben zeigt die Bandbreite von 51 bis 183 Programmen je nach Bundesland. Beide Ebenen lassen sich in der Regel kombinieren.
Digital Jetzt ist Ende 2023 und go-digital Ende 2024 ausgelaufen. Als Nachfolge steht aktuell die kostenlose Beratung der Mittelstand-Digital-Zentren zur Verfügung - allerdings ohne direkten Geldzuschuss, sondern als Beratungsleistung.
Häufig ja, solange sich die Programme nicht auf denselben Kostenpunkt beziehen (keine Doppelförderung derselben Ausgabe). Ob eine Kombination in deinem Fall zulässig ist, hängt vom jeweiligen Programm und Bundesland ab - das prüfen wir gemeinsam.
Wir ordnen zunächst ein, welche Bundes- und Landesprogramme zu deiner Situation passen, und sortieren nach Aufwand und Erfolgsaussicht vor. Die Antragstellung selbst läuft über die jeweilige Förderstelle - wir begleiten dich dabei mit den Unterlagen, die am häufigsten zu Rückfragen führen.
Fördermittel-Programme ändern sich laufend, insbesondere Fristen und Fördersätze. Alle Zahlen auf dieser Seite werden regelmäßig geprüft (Stand 30. September 2026) und mit einem Stand versehen - bei Unsicherheit sprich uns direkt an.
De-minimis-Beihilfen sind kleine staatliche Beihilfen, die ohne EU-Genehmigung gewährt werden dürfen - dazu zählen die meisten Beratungs-, Energie- und Investitionszuschüsse. Der Gesamtbetrag darf je „einzigem Unternehmen“ (also inklusive verbundener Unternehmen) in einem rollierenden Zeitraum von drei Jahren 300.000 € nicht übersteigen (Verordnung (EU) 2023/2831, gültig seit 01.01.2024). Frühere Zuschüsse, Bürgschafts- und Zinsvorteile zählen mit; ab 2026 werden alle De-minimis-Beihilfen in einem Zentralregister erfasst.
Beim Windhundprinzip werden Anträge fortlaufend in Eingangsreihenfolge bearbeitet, bis das Budget erschöpft ist - dann folgt ein Antragsstopp (2026 etwa ZIM ab 07.07.2026 oder der Digitalisierung-Zuschuss Sachsen ab 17.07.2026). Bei Stichtagen und Calls zählt nicht die Reihenfolge, sondern die Qualität bis zu einem festen Termin (z. B. Distr@l Hessen mit den nächsten Skizzenfristen am 02.12.2026 und 21.02.2027, DIGITAL INNOVATION Sachsen-Anhalt mit dem nächsten Fenster am 16.11.2026 und 90-Anträge-Limit). Im Hausbankverfahren läuft der Antrag über die eigene Bank zur KfW oder Landesförderbank; BAFA und Förderzentrale Deutschland arbeiten nur mit Direktanträgen online. Steuerliche Förderungen wie die Forschungszulage sind Rechtsansprüche ohne Antragsstopp.
Bund: Die KfW vergibt Förderkredite über die Hausbank, das BAFA bewilligt Beratungs-, Energie- und Gebäudezuschüsse per Online-Direktantrag, die Bundesagentur für Arbeit fördert Weiterbildung Beschäftigter (§ 82 SGB III), das Finanzamt setzt die Forschungszulage nach BSFZ-Bescheinigung fest, Projektträger wie AiF oder DLR wickeln ZIM und Mittelstand-Digital ab. Land: Die 16 Landesförderbanken (NRW.BANK, LfA, L-Bank, WIBank, NBank, IB.SH, IBB, ILB, BAB, IFB, LFI, ISB, SIKB, SAB, IB Sachsen-Anhalt, TAB) bewilligen Landesdarlehen und -zuschüsse; Ministerien und Bezirksregierungen erlassen Richtlinien und bewilligen einzelne Zuschüsse. Kammern beraten und geben Stellungnahmen ab, bewilligen aber nicht.
Der Klassiker ist der Vorhabenbeginn vor Antrag oder Bewilligung - schon die Unterschrift unter den Liefer- oder Beratungsvertrag zählt. Danach folgen falsch summierte De-minimis-Erklärungen, ein falsch eingeschätzter KMU-Status (Partner- und verbundene Unternehmen zählen mit), Doppelförderung derselben Kosten, nicht förderfähige Kostenarten (z. B. Umsatzsteuer bei Vorsteuerabzug), verspätete Verwendungsnachweise, die falsche Betriebsstätte oder das falsche Fördergebiet, ungesicherte Vorfinanzierung, der falsche Antragsweg und fehlende Vergleichsangebote. Genau diese Punkte stehen in unserer Förder-Checkliste.
Das hängt am Vorhaben und an der Größe, nicht allein an der Rechtsform. Einzelunternehmer und Freiberufler nutzen vor allem BAFA-Beratung und KOMPASS, UG und GmbH zusätzlich INQA-Coaching und die Weiterbildungsförderung nach § 82 SGB III, bei der GmbH & Co. KG entscheidet die KMU-Einstufung mit verbundenen Unternehmen. Im Bund-Update oben stehen die Hebel je Rechtsform.
Der Förder-Check ist kostenlos und unverbindlich. Wir ordnen ein, welche Bundes- und Landesprogramme zu deiner Situation passen, und sortieren nach Aufwand und Erfolgsaussicht. Die Antragstellung selbst läuft über die jeweilige Förderstelle. Wichtig: Mit der Maßnahme erst nach Antragstellung beginnen, sonst geht der Anspruch verloren.
Dein nächster Schritt
Welche Förderung passt zu deinem Betrieb?
Der Förder-Check dauert zwei Minuten: Bundesland, Rechtsform, Größe, Vorhaben - wir antworten binnen 24 Stunden mit passenden Landes- und Bundesprogrammen, Fristen und der Förder-Checkliste. Wer zusätzlich Steuern, Vorsorge und Förderung als Ganzes prüfen will, nimmt den Förderatlas-Check.
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Beantworte vier kurze Fragen. Wir gleichen dein Vorhaben mit den Landes- und Bundesprogrammen ab, prüfen Fristen und Antragsstopps und melden uns binnen 24 Stunden mit den passenden Programmen, der Förder-Checkliste als PDF und einer ehrlichen Einschätzung - auch wenn die Antwort mal „lohnt sich nicht“ heißt.
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Förder-Checkliste als PDF: 12 Prüfpunkte, häufigste Fehler, Behörden-Matrix
Kein Verkaufsdruck: Fördermittel sind der Einstieg, nicht das Produkt