Deine KI-Software liefert den Entwurf in Sekunden – die Verantwortung dafür trägst am Ende trotzdem du.
KI-gestützte CAD-Tools generieren Entwurfsvarianten, prüfen Statik-Ansätze vor, schlagen Materialien oder Trassenführungen vor — und sparen dir enorm viel Zeit. Aber die neue EU-Regulatorik nimmt dich als Planungsbüro nicht aus der Pflicht, jeden KI-Vorschlag fachlich zu prüfen, bevor er in den Bauplan wandert.
Der EU AI Act macht Planungsbüros ab 2. August 2026 zu ‘Betreibern’ mit eigenen Pflichten: KI-Bestandsaufnahme, Schulungsnachweis, Kennzeichnung KI-gestützter Leistungen. Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie (2024/2853) stuft Software ab 9. Dezember 2026 erstmals explizit als Produkt ein — der Software-Hersteller trägt dann primär die Produkthaftung. Was das NICHT ändert: Die fachliche Prüf- und Freigabepflicht bleibt beim Planungsbüro. Genau diese Lücke schließt weiterhin die klassische Berufshaftpflicht.
Deine Leiter: die Bausteine für Ingenieur- und Planungsbüros mit KI-CAD-Software
Die Berufshaftpflicht ist deine Kernpolice. Diese Seiten zeigen, was dein Büro darüber hinaus wirklich braucht, wenn KI-Tools Teil eures Planungsprozesses sind.
Warum KI-CAD-Software die Berufshaftpflicht für Planungsbüros nicht überflüssig macht
KI-gestützte CAD-Tools generieren Entwürfe, prüfen Statik-Ansätze vor und schlagen Materialien oder Trassenführungen vor. Zwei neue EU-Regelwerke greifen genau dieses Thema auf — und beide ändern nichts daran, dass dein Büro jeden KI-Vorschlag fachlich prüfen muss, bevor er in den Bauplan wandert.
Der EU AI Act macht Planungsbüros ab dem 2. August 2026 zu ‘Betreibern’ von KI-Systemen mit eigenen Pflichten: eine Bestandsaufnahme, welche KI-Tools im Büro tatsächlich eingesetzt werden, ein Nachweis über die AI-Literacy des Teams und die Kennzeichnung KI-gestützter Leistungen gegenüber Auftraggebern. Die neue EU-Produkthaftungsrichtlinie (2024/2853) stuft Software ab dem 9. Dezember 2026 erstmals explizit als Produkt ein: Für Fehler in der KI-Software selbst trägt dann primär der Hersteller die Produkthaftung, bei Hochrisiko-KI-Systemen sogar mit umgekehrter Beweislast. Was diese neue Herstellerhaftung nicht verändert, ist eure eigene Rolle: KI-Ergebnisse sind Entwürfe, keine fertigen Produkte. Die fachliche Prüf- und Freigabepflicht, ob ein KI-generierter Statik-Ansatz oder eine vorgeschlagene Trassenführung tatsächlich trag- und genehmigungsfähig ist, bleibt beim Planungsbüro. Geht dabei etwas schief, ist genau das der klassische Fall für eure Berufshaftpflicht.
Ein Ingenieurbüro, das mehrere KI-gestützte Planungstools parallel einsetzt, hatte weder eine interne Übersicht über die eingesetzten KI-Systeme noch eine Berufshaftpflicht, die erkennbar auf den digitalen Arbeitsprozess abgestimmt war — beides Punkte, die im Schadensfall oder bei einer Prüfung zum Problem werden können.
Jan begleitet Ingenieur- und Planungsbüros dabei, ihre Berufshaftpflicht auf den tatsächlichen, KI-gestützten Arbeitsprozess abzustimmen — inklusive der neuen Pflichten aus EU AI Act und EU-Produkthaftung. Als unabhängiger Makler vergleicht er für dich die Bedingungen mehrerer Gesellschaften, statt dir einen einzelnen Tarif zu verkaufen.
Fragen, die uns Ingenieur- und Planungsbüros mit KI-CAD-Software häufig stellen
Ein erster Überblick. Für die individuelle Einschätzung eures Büros, eurer KI-Tools und eurer Verträge sprechen wir am besten persönlich.
Mit Jan ins Cockpit — Berufshaftpflicht auf den digitalen Stand bringen
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